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Fototour, Nordsardinien.

Fototour, Nordsardinien.

Heute geht es auf Fototour durch Nordsardinien. In unserem diesjährigen Urlaub im Juli haben wir ja knapp 3 Wochen im Norden von Sardinien verbracht. Die Insel hat mich in ihrer Vielfältigkeit ziemlich überrascht. Von traumhaften Buchten und Stränden über reizvolle Berge bis hin zu fast surrealen Landschaften auf Capo Testa ändert sich der landschaftliche Eindruck Sardiniens immer wieder.

Dies macht die Entdeckung dieser abwechslungsreichen Insel äußerst spannend. Diese Vielfalt ist es denn auch, die den großen Reiz der Insel ausmacht und für jeden etwas zu bieten hat. Egal ob Wandern, Radfahren, Surfen oder einfach nur Sonnenbaden: hier findet jeder seinen Platz und das oftmals ohne viel Gedränge. Die Insel bietet viel Bewegungsfreiheit und abseits der touristischen Hotspots jede Menge Ruhe und Einsamkeit.

Nordsardinien

Sardinien ist eine politisch zu Italien gehörende Insel im Mittelmeer. Sie liegt 202 km vom italienischen Festland entfernt (190 km von der Halbinsel Monte Argentario), dazwischen liegt das Tyrrhenische Meer. Von Tunesien im Süden ist Sardinien 184 km entfernt. Im Norden liegt – nur durch die 12 km breite Straße von Bonifacio (Bocche di Bonifacio) getrennt – die französische Insel Korsika. Im Westen liegt die 335 km entfernte, zu Spanien gehörende Balearen­insel Menorca.(Quelle Wikipedia)

Costa Paradiso

Die im Norden der Insel zwischen “Portobello di Gallura” und “Isola Rossa” gelegene Paradiesküste macht ihrem Namen alle Ehre. Entlang der Küste finden sich wuchtige, leuchtend rote Felsen und Klippen und kleine Buchten mit hellen Sandstränden und kristallklarem Wasser. Die nördliche Küste von Sardininen erstreckt sich über die beiden Provinzen Olbia-Tempio und Sassari. Ein großer Teil der heutigen Provinz von Olbien gehört zum Territorium der Gallura. Der Begriff “Gallura” stammt ursprünglich aus dem Hebräischen und Phönizischen und bedeutet soviel wie bergiges “Hochland”. Typisch für die Gallura sind der Monte Puntaccia und der Monte Abbalata.

Die Küstenlandschaft charakterisieren imposante Granitfelsen, die über Jahrtausende von der Witterung geformt wurden. Die felsige Linie am Meer wird gelegentlich von kleinen Buchten und überschaubaren Badeplätzen unterbrochen. Die küstennahe Vegetation besteht aus der Macchia, dem für die mediterrane Klimazone typischen Buschwerk, während das Hinterland Sardiniens Eichen- und Korkeichenwälder dominieren. Die Küste ist vor allem von Felsen und Klippen geprägt und von einem traumhaften Blick auf das Meer. An klaren Tagen kann man häufig die Küstenlinie des gegenüberliegenden Korsika erkennen.

Zwischen den rot leuchtenden Klippen verstecken sich immer wieder kleine Buchten und Sandstrände. Einer der größten und bekanntesten Strände ist Li Cossi mit seinem feinen Sand, glasklarem Wasser und den im Hintergrund in den Himmel ragenden Granitfelsen. Weiter südlich zweigt eine kleine Straße zu den Hügeln von Porto Leccio ab. Von dort hat man eine gute Aussicht auf die rötlichen Granitfelsen. Am “Monte Tinnari” mit seinem gleichnamigen Strand finden wir einen Badestrand vor, der aus rosaschimmernden Kieselsteinen besteht.

Monte Limbara

Der Monte Limbara ist das höchste Gebirgsmassiv im Norden Sardiniens. Die beiden kahlen Granitgipfel Punta Balistreri und Punta sa Berritta sind von weitem sichtbar. Die Hänge des Monte-Limbara-Massivs sind fast bis zum Gipfel mit Kastanien, Stieleichen, Pinien, Kiefern und Tannen bewaldet. Der Monte Limbara ist der höchste Berg Nordsardiniens. Bei der Auffahrt zum Gipfel fährt man anfangs noch in der Waldregion, weiter oben lichtet sich dieser dann.

Gegenüber sieht man Tempio Pausania am Berghang liegen. Unterhalb des Gipfels befindet sich ein Parkplatz mit einer kleinen Kapelle, genannt Madonna della Neve. Von dort aus führen mehrere Wanderwege in die Landschaft rund um den Berg. Den Wanderweg, welcher um den Gipfel des Mt. Limbara führt, werde ich demnächst noch ausführlich mit Wanderbeschreibung vorstellen.

Capo Testo

Das Capo Testa liegt wenige Kilometer westlich des nördlichsten Punktes von Sardinien. Neben dem sehenswerten Leuchtturm gibt es dort viele beeindruckende Granitfelsen, die vom Wind und der in mediterranen Breiten typischen Tafoniverwitterung zum Teil bizarr geformt wurden. Viele dieser Felsformationen haben wegen erkennbarer Ähnlichkeit Tiernamen bekommen. Auf der Halbinsel befindet sich auch das Valle di Luna. Hier lebten während der 68er zahlreiche Hippies und Aussteiger.

Als das Zelten außerhalb der ausgewiesenen Campingplätze auf ganz Sardinien verboten und gegen Verstöße rigoros vorgegangen wurde, verschwanden diese langsam. Heute leben wieder einige wenige Aussteiger im Valle di Luna. Ihre Behausungen befinden sich in den verschiedenen Höhlen des Tales. In der Hauptsaison wird auch das wilde Kampieren geduldet. So lassen sich in den Morgenstunden meist mehrere Zelte von Rucksacktouristen im Tal ausmachen. Capo Testa bietet eine Vielzahl von kleinen Badebuchten, welche allerdings nur zu Fuß erreichbar sind.( Quelle Wikipedia)

Isola Rosso

Auf einer Landzunge vor den roten Felsinseln von Isola Rossa wurde 1595 von den Spaniern ein Wachturm errichtet, um den herum sich im 19. Jahrhundert einige Fischer ansiedelten. Wie auch an der Costa Paradiso dominiert hier der rote Porphyr Felsen. Es gibt eine schöne und abwechslungsreiche Wanderroute an der Küste entlang. Diese führt von Isola Rossa über La Marinedda bis zum Strand Cala Canneddi. Auf dem Weg finden sich immer wieder abgelegene Buchten und kleine, einsame Strände, die zum Baden einladen. Um Cala Falza und Lu Poltu Pitrosu ergeben sich immer wieder tolle Ausblicke.

Fazit / Empfehlung

Der Norden Sardiniens bietet abwechslungsreiche Landschaft. Von weiten Küstenbereichen mit viel Platz, über Mittelgebirge mit dem höchsten Bergmassiv des Mt. Limbara, bis zu den spektakulären Felsformationen vom Capo Testa findet hier jeder etwas. Sardinien zeigt hier schon auf kleinem Raum viele unterschiedliche Facetten! Auch im Landesinneren, abseits der vielen “Traumstrände”, gibt es eine Menge zu entdecken, und man ist immer wieder überrascht über die Vielfalt und Weite der italienischen Insel. Also nicht nur für Badeurlaub geeignet, sondern durchaus auch zum Wandern eine Empfehlung! Selbst in der Sommerhitze ist das Klima erträglich dank beständiger Winde. Wenn es doch einmal zu heiß werden sollte, empfiehlt sich ein Ausflug in die Berge.

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Über den Autor

Mein Name ist Stefan Mohme, ich bin 56 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder. Leider mußte ich aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf vor 10 Jahren aufgeben. Fotografieren hat mich schon immer interessiert. In meiner Galerie und auf meiner Portfolio Seite findet ihr einen Überblick meiner aktuellen Arbeiten. Ich hoffe, Euch gefällt das eine oder andere. Grundsätzlich sind alle Fotos verkäuflich sowohl als Digitaler Download als auch als Print bis A2, direkt über mich verfügbar. Schaut auch gerne in meinem Shop vorbei, vielleicht findet Ihr dort etwas passendes. Bei Interesse oder Sonderwünschen bitte gerne mailen.

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