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Vorstellung, Nikon DSLM Kamera Z5.

Vorstellung, Nikon DSLM Kamera Z5.

Vorstellung, Nikon DSLM Kamera Z5. Vorstellung. Mit der Z5 hat Nikon Ende 2020 ein kompaktes Einsteigermodell für seine neue Vollformat DSLM Linie vorgestellt. Damit soll sie also eine breite Zielgruppe ansprechen, denen das Vollformat bisher evtl. noch zu kostspielig oder zu groß war.

Nikon DSLM Kamera Z 5

Der Body der Nikon Z5 ist praktisch identisch mit der Z6 für mich ein Vorteil fühlt sich die z5 doch gleich vertraut an, auch für Neulinge im System ist die Kamera leicht zu verstehen. Praktisch alle Bedienelemente sind auf der linken Seite der Kamera angebracht, wodurch die z5 gut auch einhändig bedient werden kann. Dafür sorgen auch ein tiefer, großzügiger Griff, sowie eine Daumenstütze auf der Rückseite der Kamera.

Vorstellung Nikon DSLM Kamera Z5*.

Eckdaten

  • Megapixel (effektiv): 24,2
  • Maximale Bildauflösung: 6.048 x 4.024
  • Sensortyp und -größe: CMOS, 35,9×23,9 mm
  • Speicherkarte: 2x SD
  • Sucher: OLED Monitor mit 3,69 Mio Bildpunkten
  • Vergrößerung: 0,8
  • Bildrate: Bis zu 4,5Bilder/s
  • Schnittstellen: Bluetooth, HDMI, USB Micro
  • Objektiv-Bajonett: Nikon z
  • Displaygröße: 3,2 Zoll/ 1,2 Mio BildpunkteFokusmeßfelder: 273
  • ISO Empfindlichkeit: 100 – 51.200
  • Belichtungssteuerung: Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuell
  • Blitzgerät eingebaut: Nein
  • Gewicht: 675g.

Verarbeitung / Ausstattung

Die Z5 bietet neben der üblichen Tastensteuerung auch Touch-Bedienung. Mit dieser lässt sich fast die gesamte Kamera per Touch steuern. Beim Fotografieren gibt es vier Touch-Modi zur Auswahl: Fokuspunkt setzen, Fokussieren, Fokussieren und Auslösen oder Touch-Fokus ausschalten.

Was die Ausstattung betrifft, bietet die Z5 ziemlich das gleiche wie die Z6 und die Konkurrenz. Die üblichen Anschlüsse sind vorhanden: 3,5-mm-Kopfhörerbuchse, 3,5-mm Mikrofonbuchse, microHDMI, USB 3.2 Gen 1 (Type-C) und Wi-Fi. Der USB-Anschluss kann auch den Akku der Z5 aufladen, sofern man einen Akku des Typs EN-EL15b oder EN-EL15c verwendet.

Nikon Z5

Die älteren EN-EL15-Akkus sind ebenfalls kompatibel, können aber nicht per USB geladen werden. Unter der Abdeckung auf der rechten Gehäuse-Seite versteckt sich nun ein doppelter SD-Kartenschacht. Beide Slots unterstützen den schnellen UHS-II-Standard. Für viele Nutzer sicherlich ein deutlicher Vorteil, dass Nikon auf die teuren XQD / CFexpress Karten verzichtet hat.

Monitor & Display

Gespart hat Nikon dafür beim Display. Dieses löst mit knapp über einer Million Pixeln auf und ist somit klar schwächer als bei der Z6. Es löst allerdings nur mit rund 1,04 Millionen Bildpunkte und somit weniger als die Hälfte als das Pendant in Z6 und Z7 auf. Ein identisches Modell findet sich auch in der Z50.

Ob das irgendjemanden interessiert, ist eine andere Frage. Denn: Der Sucher der Z5 ist identisch mit jenem der Z6. 3,7 Millionen Pixel, 0,8-fache Vergrößerung und ordentlich Platz. Wem das Display also zu wenig Pixel hat, kann sich seine Fotos auch im Sucher anschauen. Sieht komisch aus, funktioniert aber.

Sensor & AF

Mit 24 Megapixel löst die Z5 genauso viel auf, wie die Z6. Allerdings ist die Sensortechnologie eine andere. Während die Z6 auch rückwärtig belichtet wird, handelt es sich bei der Z5 hingegen um einen einfach belichteten CMOS-Sensor. Durch die rückwärtige Belichtung versprechen sich die Kamerahersteller eine bessere Lichtausbeute sowie ein besseres Rauschverhalten.

Bei der Z5 kommt ein Sensor mit Frontside Illumination (FSI, vorderseitige Beleuchtung) zum Einsatz. Das schlägt sich vor allem in einer leicht schwächeren Performance bei hohen ISO-Werten nieder. Spezifisch sind BSI-Sensoren gut darin, Details in dunklen Bereichen zu erhalten. Im Alltagsgebrauch hält sich dieser Vorteil aber in Grenzen. Am ehesten lässt sich der Sensor der Z5 mit der exzellenten D750 vergleichen. Dieser ist ja bekanntermaßen auch heute noch Top!

Nikon Z 5

Zur Fokussierung setzt Nikon bei der Z5 auf den bekannten Hybrid-AF mit 273 Messfeldern, Gesichts- und Augenerkennung für Menschen, Hunde und Katzen. Der Autofokus des phasen- und kontrastbasierten Systems wurde softwareseitig nochmals etwas angepasst.

Sowohl die Genauigkeit als auch das Tempo der Stellbewegungen konnte weiter erhöht werden, Augen-AF für Mensch und Tier inklusive. Auch die Motiv-Verfolgung in kontrastreichen Situationen funktioniert sehr gut. Einzig unter Schwachlicht-Bedingungen kann es zu leichten Aussetzern kommen.

Etwas anders sieht es beim Fotografieren schneller Serien aus: Hier zieht die ältere Z6 mit ihren zwölf Bildern pro Sekunde regelrecht davon. Die Z5 stemmt hier lediglich gemächliche 4,5 Bilder pro Sekunde; für manche Aufnahmesituationen also etwas zu gemächlich. Diesen Dauerlauf hält die DSLM für 100 JPEG- und/oder RAW-Aufnahmen durch, bevor der Pufferspeicher eine kurze Zwangspause verordnet.

Video

Hier kommen wir dann zu einem Punkt, in dem sich die Nikon z5 ebenfalls deutlich von der z6 unterscheidet! Die Nikon Z5 ist in erster Linie Fotokamera! Zwar ist die z5 durchaus fähig, Videos in guter Qualität aufzuzeichnen, allerdings nicht auf dem höchsten Niveau. 4K-Aufnahmen mit 30 FPS sind verfügbar, allerdings nur mit einem 1,7-fachen Zuschnitt, was den Vollformat-Sensor faktisch zu einem leicht verkleinerten APS-C-Sensor macht.

Video ohne Zuschnitt gibt es in FHD. Erweiterte Funktionen, wie besonders große Farbumfänge oder erhöhte Bit-Tiefen, gibt es auch mit externen Rekordern nicht. Somit ist die Z5 eine gute Wahl für Fotografen, die ab und zu mal ein Video machen, aber eher keine optimale Lösung für aktive Videografen.

Nikons neue Kameras für das z System

Abbildungsleistung

Die Bildqualität ist wie zu erwarten hervorragend! Bis einschließlich ISO 800 hat die Z5 bei der Auflösungsmessung sogar die Nase leicht vorne, jenseits dieser Marke wendet sich das Blatt zugunsten der Z6. Der Unterschied liegt dabei stets zwischen 30 und 60 Linienpaaren pro Bildhöhe; ein insgesamt also fast schon zu vernachlässigender Wert.

Vorgänger Modell AF-S NIKKOR 400 mm 1:2,8G ED VR, viel schwerer und größer!

Nikon Z5 und Z6 bewegen sich hier auf einem fast gleichwertigen, hohen Niveau. Einer der beiden DSLMs in diesem Punkt markante Vor- oder Nachteile zu attestieren, ist für das bloße Auge schlicht nicht möglich.

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Fazit / Empfehlung

Nachdem sich die Preise der Nikon Z5 & Z6 wieder etwas auseinander bewegt haben, ist die Z5 nun durchaus eine Empfehlung. Bekommt man hier doch für ca. 1000 € eine sehr gut ausgestattete Vollformat DSLM. Die Grundbasis entspricht der höherwertigen Z6 und wurde an einigen Stellen etwas abgespeckt. Die technisch relevanten Eckpunkte, wie Sensor, Sucher & AF hat man übernommen, dazu noch einen zweiten Speicherkartenslot eingebaut.

Divewrse, alte Kamera ,Logo Stefan Mohme

Der Verzicht auf das Schulterdisplay oder der etwas geringer auflösende Monitor sind wenig störend. Anders verhält es sich bei der Serienbildgeschwindigkeit. Mit 4,5 Bildern/sek ist die z5 eher gemächlich unterwegs. Den Landschaftsfotografen wird es nicht stören. Ein großes Manko ist allerdings der Beschnitt bei UHD Video. Die z5 versteht sich hier in erster Linie als Fotokamera, mit der man auch einmal ein Video machen kann. Hier gibt es lediglich Hausmannskost im Gegensatz zur Z6!

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Über den Autor

Mein Name ist Stefan Mohme, ich bin 59 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder. Leider musste ich aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf vor 12 Jahren aufgeben. Fotografieren hat mich schon immer interessiert, so ist dann aus meinem Hobby dieser Blog entstanden. In meiner Galerie und auf meiner Portfolio Seite findet ihr einen Überblick meiner aktuellen Arbeiten. Ich hoffe, Euch gefällt das eine oder andere. Grundsätzlich sind alle Fotos verkäuflich sowohl als Digitaler Download als auch als Print bis A2, direkt über mich verfügbar. Bei Interesse oder Sonderwünschen bitte gerne mailen.

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