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Vorgestellt, Nikon Z 28-400 mm F/4,0-8,0 VR

Vorgestellt, Nikon Z 28-400 mm F/4,0-8,0 VRPunktzahl 0 %Punktzahl 0 %

Vorgestellt, Nikon Z 28-400 mm F/4,0-8,0 VR. Das Z 28-400 mm F/4-8 VR verfügt über einen enormen 14,3-fachen Zoombereich und ist nach dem Z 24-200 mm F/4-6.3 VR Nikons zweites Superzoomobjektiv für den Z-Mount.

Nikon Z 28-400 mm F/4,0-8,0 VR

Mit dem Z 28-400 mm F/4,0-8,0 VR hat Nikon das zoomstärkste Vollformat-Zoom aller Hersteller im Programm, das allerdings mit über 1.500 Euro aber nicht gerade ein Schnäppchen ist. 14,3-fach kann man damit vom 28 mm-Weitwinkel bis zum 400 mm-Tele zoomen. Dafür mangelt es allerdings vor allem im Telebereich an Lichtstärke. Immerhin verbaut Nikon dafür einen leistungsfähigen optischen Bildstabilisator.

Vorgestellt, Nikon Z 28-400 mm F/4,0-8,0 VR

Allgemein

Das Objektiv ist für Vollformatsensoren korrigiert und lässt sich mit nur 725 g Gewicht und 142 mm Länge problemlos auf längeren Reisen mitnehmen. Mit optischer Stabilisierung und einer maximalen Vergrößerung von 1:2,6 eignet es sich hervorragend als vielseitiges Objektiv für Reise- und Naturfotografie. Das Objektiv wird in China hergestellt und kostet, 1549 EUR.

Eckdaten

Brennweite:     28-400 mm
Lichtstärke:      F/4,0-8,0
Nahgrenze:      0,2-1,2 m
Filter:                 77 mm
Kl. Blende:        22
Gewicht:           725 g
Abmessung:    85 x 142 mm
Stabilisator:     ja

Bedenkt man die enorme Brennweitenspanne, die das Nikkor Z 28–400 mm F/4–8 VR abdeckt, fällt das Gehäuse mit Abmessung
von 85 x 142 Millimetern und einem Gewicht von 725 Gramm überraschend kompakt und leicht aus. Eine solche Kombination aus Brennweite, Gehäusegröße und Gewicht geht natürlich mit Kompromissen einher. So fällt das Nikkor Z 28–400 mm mit maximalen Blendenöffnungen von F/4,0 im Weitwinkel bis nur noch F/8,0 im Tele lediglich durchschnittlich lichtstark aus.

Verarbeitung / Ausstattung

Die Verarbeitungsqualität ist recht gut, und obwohl es sich nicht um ein hochwertiges S-Line-Z-Systemobjektiv handelt, verfügt die Konstruktion über mehrere Dichtungen, darunter eine Gummidichtung am Kameraanschluss. Eine Tasche und eine Gegenlichtblende werden mit dem Objektiv geliefert. Natürlich würde eine Gegenlichtblende, die bei 400 mm wirksam ist, bei 28 mm zu starker Vignettierung führen. Um die Gesamteffizienz über den gesamten Zoombereich zu erhöhen, hat sich Nikon für dieses Objektiv für eine Gegenlichtblende mit rechteckigem Profil entschieden. Auch das Filtergewinde ist mit 77 mm Durchmesser nicht übermäßig groß.

Warum ich v.Nikon Z 14-30mm F/4,0 zum Z 14-24mm F/2,8 gewechselt bin?

Die minimale Fokusentfernung bei 28 mm beträgt nur 0,2 m (gemessen von der Brennebene des Kameragehäuses) und bei 400 mm 1,2 m, was für beide Brennweiten recht kurz ist. Dies ergibt eine beachtliche maximale Vergrößerung von 0,35x bei der kürzesten Zoomeinstellung, was einige Objektivhersteller dazu verleitet, ihren Zoomobjektiven das „Makro“-Etikett zu verleihen. Der Autofokus wird von einem leisen, mäßig schnellen Schrittmotor angetrieben. Eine Sportskanone ist das Zoom nicht, vor allem im Tele. An der Präzision des Autofokus gibt es hingegen nichts auszusetzen.

Das Objektiv besteht aus 21 Elementen, die in 15 Gruppen angeordnet sind und drei asphärische Elemente und vier ED-Elemente (Extra-low Dispersion) umfassen. Letztere sollen die Klarheit verbessern und chromatische Aberrationen minimieren. Die Blendenöffnung ist recht abgerundet und basiert auf neun gebogenen Lamellen. Die maximale Blendenöffnung beginnt am kurzen Ende des Zoombereichs bei f/4, was bei diesem Objektivtyp normal ist, schrumpft aber am langen Ende auf ein recht schmales f/8. 

Das ist zwei Drittel Blendenstufen weniger als beim Z 24–200 mm-Objektiv, das ist der Preis, den man für die Verdoppelung der Telereichweite zahlt. Der optische Bildstabilisator (VR) macht das Objektiv zu einem interessanten Angebot für Nikons DX-Z-Systemkameras (APS-C-Format), die bislang ganz ohne IBIS auskommen. Diese Kameras bieten einen „effektiven“ Zoombereich von 42–600 mm, der von einer relativ normalen Brennweite bis zu einem wirklich leistungsstarken Supertelebereich reicht.

Nikon verzichtet am Objektiv auf einen AF/MF-Schalter. Die Wahl der Fokus-Methode wird somit über die Kamera festgelegt. Es gibt keinen Schalter für die Bildstabilisierung. Wer die Stabilisierung abschalten möchte, zum Beispiel für Aufnahmen vom Stativ, muss dafür die gesamte Stabilisierung inklusive des IBIS der Kamera im Kameramenü deaktivieren.

Der am Objektiv verbaute „Lock“-Schalter sorgt dafür, dass sich der beim Zoomen nach vorne ausfahrende Objektivtubus bei 200 mm, also im noch eingefahrenen Zustand, sperren lässt. So wird vermieden, dass das Objektiv, wenn es beim Transport nach unten hängt, ungewollt ausfährt. Gut gefällt uns, das Nikon das Reisezoom mit Dichtungen gegen Staub und Spritzwasser schützt.

Abbildungsleistung

Von einem wenig lichtstarken Superzoom erwartet man in der Regel keine schöne Weichzeichnung im Unschärfebereich. Das 28-400 mm überrascht hier jedoch mit einem erstaunlich weichen Bokeh mit schönen Unschärfescheibchen von Spitzlichtern. Diese fallen sehr weich aus, sodass selbst der etwas hellere Rand nicht negativ auffällt, weil er einen sanften Übergang besitzt. Während sich schon im Weitwinkel nur minimale Farbsäume im Bokeh zeigen, konnten wir bei maximaler Brennweite überhaupt keine finden. Auch das ist erstaunlich positiv hervorzuheben!

Während man im Weitwinkel ab F11 einen schönen, gleichmäßigen Blendenstern um punktuelle Lichtquellen bekommt, was man sehr schön als Stilmittel bei Nachtaufnahmen verwenden kann, muss man im Tele dafür auf F22 abblenden. Beim weiteren Abblenden wird der Effekt jeweils noch definierter, aber dafür steigt auch die Beugungsunschärfe. Auch wenn Nikon keine spezielle Beschichtung für hohe Gegenlicht-Kontraste bewirbt, zeigt das 28-400 mm keine negativen Auffälligkeiten. Sogar Blendenreflexe sieht man kaum, allenfalls bei kurzer Brennweite konnten wir welche erspähen. Die Streulichtblende würden wir dennoch empfehlen, allein schon als mechanischen Schutz.

Ausstattungsmerkmale des Z 28-400 mm VR: 

  • 14,2-fach-Zoom: Der enorm vielseitige Brennweitenbereich deckt 28 mm im Weitwinkelbereich, 400 mm im Supertelebereich und alles dazwischen ab.
  • Leicht und ausgewogen: Mit einem Gewicht von nur 725 g ist dieses Weitwinkel- bis Superteleobjektiv unglaublich einfach zu handhaben. Motiverfassung und -verfolgung funktioniert reibungslos, selbst wenn das Objektiv bis auf 400 mm ausgefahren ist.
  • Bildstabilisierung bis zu 5,5 Stufen: Die Bildstabilisierung wirkt Verwacklungen bei auch bei wenig Licht oder grossen Telebrennweiten entgegen und sorgt so für schärfere Aufnahmen – auch beim Filmen. Alleine die beweglichen Linsenelemente im Objektiv erzielen eine Stabilisierung, die 5,0 Blenden-/Verschlusszeitenstufen. (Gemessen nach CIPA-Standards mit VR-Funktion auf «NORMAL» und Zoom auf maximalem Tele.)
    Bei Verwendung mit einer Nikon-Z-Kamera, die über Synchro-VR verfügt, erweitert sich die Korrektur auf 5,5 Blendenstufen. (Gemessen nach CIPA-Standards mit VR-Funktion auf «NORMAL». Nur mit einer Kamera mit Vollformat-/FX-Format-Wechselobjektiv, die Synchro-VR unterstützt.)
  • Nahbereich: Ein maximaler Abbildungsmassstab von 1:2,8 ermöglicht beeindruckende Nahaufnahmen. Die Naheinstellgrenze liegt im Weitwinkelbereich bei nur 0,2 m und im 400-mm-Zoom bei 1,2 m. (Bei Weitwinkel-Nahaufnahmen in Naheinstellgrenze mit aufgesetzter Gegenlichtblende beträgt der Arbeitsabstand zum Motiv ca. 18,8 mm.) 
  • Zuverlässiger Autofokus: Der schnelle, leise Schrittmotor von Nikon sorgt für schnelles Scharfstellen und bietet einen nahezu geräuschlosen Betrieb.
  • Bewährte Ergonomie: Der geräuschlose Einstellring ist individuell anpassbar und ein Zoom-Lock-Schalter verhindert, dass das Objektiv versehentlich ausfährt.
  • Abgedichtet: Die zuverlässige Abdichtung um das Bajonett und alle beweglichen Teile verhindert das Eindringen von Staub und Wassertropfen in den Objektivtubus.
  • Quadratische Gegenlichtblende: Die mitgelieferte Gegenlichtblende hat ein auffälliges, quadratisches Design. Sie kann umgekehrt über das Objektiv gestülpt werden, um sie mit dem Zoom platzsparend zu verstauen. (Es ist möglich, mit umgekehrter Gegenlichtblende zu fotografieren.)
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Fazit / Empfehlung

Das Z 28-400 mm F/4,0-8,0 VR bietet einen enormen 14,3-fachen Zoombereich in einem recht kompakten und leichten Gehäuse. Der optische Bildstabilisator gleicht die geringe Brennweite von F/8,0 am langen Ende aus und unterstützt Freihandaufnahmen selbst bei 400 mm Brennweite. Es gehört sicherlich zu den weicheren Objektiven in Nikons Z-Reihe, aber wer auf Pixel-Peeping verzichtet und normalerweise 4K-Auflösung bevorzugt, wird nicht enttäuscht.

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Und obwohl es nicht gerade günstig ist, bietet das Objektiv dennoch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer den Weitwinkelbereich abdecken und 400 mm Brennweite mit einem Objektiv erreichen möchte, für den ist das Z 28-400 mm F/4,0-8,0 VR alternativlos: Empfehlenswert – besonders für alle, die mit leichtem Gepäck reisen und nicht zwischendurch das Objektiv wechseln möchten!

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Rezension

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Über den Autor

Mein Name ist Stefan Mohme, ich bin 60 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder. Leider musste ich aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf vor 12 Jahren aufgeben. Fotografieren hat mich schon immer interessiert, so ist dann aus meinem Hobby dieser Blog entstanden. In meiner Galerie und auf meiner Portfolio-Seite findet ihr einen Überblick meiner aktuellen Arbeiten. Ich hoffe, Euch gefällt das eine oder andere. Grundsätzlich sind alle Fotos verkäuflich sowohl als digitaler Download als auch als Print bis A2, direkt über mich verfügbar. Bei Interesse oder Sonderwünschen bitte gerne mailen.

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