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Nikon Z-Mount, Superweitwinkelobjektive meine Empfehlungen.

Nikon Z-Mount, Superweitwinkelobjektive meine Empfehlungen.

Superweitwinkelobjektive für Nikon Vollformat. Seit Sommer 2018 gibt es nun den neuen Z-Mount von Nikon. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat Nikon mittlerweile die wichtigsten Optiken am Start. 2020 wurden sogar schon überarbeitete Kameras vorgestellt.

Superweitwinkelobjektive für Nikon Z

In diesem Artikel stelle ich meine Objektivempfehlungen für Weitwinkel- Superweitwinkelobjektive für den Z-Mount vor. Leider gibt es auch heute noch kaum Alternativen zu den nativen Z-Objektiven von Fremdherstellern. Als Alternative lassen sich ältere F-Mount Objektive per FTZ-Adapter an den Z-Kameras weiter verwenden. Sicherlich für den einen oder anderen ein Ausweg, um evtl. vorerst weiter abzuwarten auf Fremdhersteller-Alternativen.

Roadmap Nikon 042022

Nach Canon hat nun allerdings auch Nikon angefangen, die Produktion von einigen F-Mount Objektiven einzustellen. Zurzeit sind sieben verschiedene Nikon Objektive betroffen, die auf der offiziellen Webseite als „alte Produkte“ gelistet sind. Die Produktion dieser Objektive wurde demnach eingestellt und sobald die Restbestände der Händler abverkauft sind, werden die Objektive voraussichtlich nur noch auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich sein.

Nikon z Objektive Nahaufnahme

Alle bisher verfügbaren Z-Mount Objektive. Damit wird klar, wohin die Reise in der Zukunft geht! Allerdings braucht es für die eingestellten F- Optiken natürlich langfristig Ersatz beim Z-Mount! Alle Kameras des Z-Systems habe ich hier vorgestellt.

Meine Empfehlungen für Nikon Superweitwinkelobjektive Vollformat.

Allgemein

Wer Alternativen im Bereich Z-Mount sucht, um vielleicht Objektive von Fremdherstellern zu nutzen, muss sich auch hier weiterhin in Geduld üben. Lediglich von Viltrox sind einige neue Festbrennweiten angekündigt. Auf der International Photographic Equipment and Technology Fair in China hat Viltrox nun sechs neue Z-Objektive ausgestellt, die wohl in den nächsten Wochen bzw. Monaten auf den Markt kommen werden.

Nikon Ultraweitwinkel Vergleich

Es handelt sich hier um sechs verschiedene Festbrennweiten, die allesamt einen Autofokus besitzen werden. Ansonsten gibt es hier noch keine großen Ankündigungen, weder von Tamron, noch von Sigma! Das sind sicherlich keine positiven Nachrichten für potenzielle neue Einsteiger in das Nikon Z-System. Bleibt für viele nur der suboptimale Weg mittels FTZ-Adapter alte evtl. noch vorhandene F-Objektive an den Z-Kameras weiterzunutzen!

Z-Mount

Das Qualitätsniveau der neuen Z-Mount Optiken ist allerdings durch die Bank sehr hoch! Das gilt für die Verarbeitung ebenso wie für die optischen Leistungen. Alle Vollformatobjektive der Z-Serie bieten Spritzwasser- und Staubschutz. Damit ist man dann auch bei widrigen Wetterbedingungen optimal aufgestellt. Für alle Outdoor-Fotografen eigentlich ein Muss!

Kamera alt, verschieden ,Logo hell

Einen Bildstabilisator findet man in den Objektiven in der Regel nicht, da die Kameras einen integrierten Stabilisator bieten und somit jedes angesetzte Objektiv stabilisiert wird! Einen Überblick über alle aktuellen Z-Objektive findet ihr hier.

Nikkor AF S 14-24 mm, f/2.8 G ED*, die Profioptik

Bis heute hat sich das Nikon AF S 14-24 mm f/2.8G ED einen fast schon legendären Ruf „erarbeitet“ und mithilfe unzähliger einmaliger Superweitwinkelbilder bewiesen, dass dieser zu Recht besteht! Das Nikon AF-S Nikkor 14-24 mm 1:2,8G ED zählt zu den absoluten Premium Linsen im Nikon Sortiment. Das Objektiv ist perfekt verarbeitet. Wer es besitzt und auf eine Z Kamera umgestiegen ist, kann es mittels FTZ Adapter problemlos weiter nutzen.

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Nikon AF S 14-24 mm f/2.8G ED

Die Bauart und Qualität bei diesem Objektiv ist ohne Zweifel sehr hoch und wie von Nikon gewohnt tadellos. Außen ist das Objektiv teilweise aus Metall und teilweise aus Kunststoff. Die fest verbaute Gegenlichtblende ist aus Kunststoff und soll die stark gewölbte Frontlinse schützen. Man hat dazu einen sehr großen Frontdeckel, der außen auf die Gegenlichtblende gesteckt wird.

Es liegt trotz seiner Größe und der Anordnung von Zoom- und Entfernungseinstellring sehr gut in der Hand. Die Ringe für Entfernung und Brennweite laufen geschmeidig und genau mit dem richtigen Widerstand. Durch die großen und massiven Glaselemente, die auch beim Zoomen bewegt werden müssen, geht die Verstellung mittels Zoomringes mal schwerer mal etwas leichter. Das gesamte Linsensystem scheint auch insgesamt etwas „Spiel“ zu besitzen, was laut Nikon aber bei der Größe der Glaselemente normal ist. Der Autofokus ist schnell und praktisch geräuschlos.

Nikon Ultraweitwinkel Vergleich

Links Nikon Z7 14-30 mm F/4,0 & Weitwinkelzoom-Alternativen mittels FTZ-Adapter

Kommen wir nun zum entscheidenden Kapitel bei Objektiven: der Abbildungsqualität. Hier leistet sich der Klassiker keine nennenswerten Schwächen. Der fast schon legendäre Ruf, der diesem Objektiv vorauseilt, scheint durchaus berechtigt. Dieses Weitwinkelzoom zeigt in der Auflösung lediglich leichte Schwächen bei 14 Millimetern Brennweite, kann aber angesichts des schwierigen Weitwinkelbereichs insgesamt überzeugen.

Auch eine tonnenförmige Verzeichnung macht sich vorrangig bei der kürzesten Brennweite störend bemerkbar. Abgeblendet sind aber auch die 14 mm gut einsetzbar. Davon abgesehen bringt das Zoom sehr scharfe Bilder, die nur in den Ecken etwas nachlassen. Es besticht schon bei offener Blende durch eine überragende Schärfeleistung. Zusammen mit dem FTZ-Adapter schleppt man hier allerdings eine Menge Gewicht durch die Gegend! Das neue Z 14-30 mm F/4,0 wirkt dagegen schon extrem zierlich, vom Gewicht ganz zu schweigen!

Nikon neue Spiegellose Kameras

Nikkor z 20 mm, f/1.8 s-Line*, die Festbrennweite für alle Fälle

Das Nikon Z 20 mm F/1,8 S ist ein professionelles Ultraweitwinkelobjektiv für Landschafts- und Architekturfotografie. Bei einem Bildwinkel von 94° hat es mit einer Lichtstärke von F/1,8 großes Potenzial auch für Available-Light-Aufnahmen. Als wetterfestes „S-Line“ -Objektiv ist es auch unter widrigen Wetterbedingungen zu verwenden!

Wie aus den obigen Spezifikationen ersichtlich ist, besteht das Nikon Z 20 mm 1: 1,8 S aus 14 Elementen in 11 Gruppen, von denen 3 asphärisch und 3 Elemente mit besonders geringer Dispersion (ED) sind. Das Nikon Z 20 mm F/1,8 S verfügt über einen schnellen STM-Schrittmotor, neun abgerundete Blendenlamellen und einen soliden Wetterschutz.

Nikon 20 mm F/1,8

Im Vergleich dazu verfügt das ältere Nikon 20 mm F/1,8 G über 13 Elemente in 11 Gruppen. Darüber hinaus ist das ältere F-Mount-Objektiv deutlich kompakter und verfügt lediglich über sieben abgerundete Blendenlamellen und erreicht nicht die Wetterfestigkeit des z Nikkor. Das Nikon Z 20 mm F/1.8 S verwendet Nikons Nano-Coating, um Streulicht, Blendung und Geisterbilder zu reduzieren.

Wie alle s-Line Objketive von Nikon, verfügt das Z 20 mm 1: 1,8 S über eine robuste Metallgehäusebasis. Es hat eine robuste Kunststoffummantelung, einen Metallfokusring und eine vollständig wetterfeste Konstruktion. Nachdem ich zuvor sowohl Metall- als auch Kunststoff-Objektive verwendet habe, bevorzuge ich persönlich Kunststoff-Objektive, da diese leichter und bei kaltem Wetter leichter zu handhaben sind. Der Metallfokusring ist für mich persönlich kein Problem, da man diesen dank des hervorragenden Autofokus selten benutzen muss.

z Mount Nikon 20mm Objektiv s-Line

Nikon 20 mm F/1,8

Der Autofokus arbeitet völlig lautlos. Stellt zügig und absolut zuverlässig auf das Motiv scharf, wobei ein kleiner Schalter an der linken Seite nach Betätigung eine manuelle Fokussierung erlaubt. Diese erfolgt über einen stufenlos arbeitenden, mit weniger als einem Zentimeter aber recht schmal geratenen, geriffelten Metallring. Dabei gibt der Ring selbst nur Stellbefehle an den Fokusmotor weiter. Der größte Nachteil ist die derzeitige Implementierung durch Nikon, bei der der Fokus bei jedem Aus und Einschalten der Kamera zurückgesetzt wird.

Die Auflösung ist zumindest am Bildrand bei Offenblende gut, kann aber nicht ganz mit dem Bildzentrum mithalten und wird erst beim Abblenden besser. Nikons Nanokristallvergütung überzeugt wie immer und verhindert Kontrastverluste im Gegenlicht wirkungsvoll. Leichte Blendenreflexe treten dennoch auf. Ebenfalls macht das Bokeh einen durchweg harmonischen Eindruck. Das Bokeh weist keine Doppelkonturen auf und die Unschärfescheibchen sind gleichmäßig.

Nikon ,Roadmap04/22

Allerdings sind im Unschärfebereich minimale Farbsäume auszumachen. Sie werden aber erst bei sehr starker Vergrößerung sichtbar. Es treten kaum Verzeichnungen und nur minimale Farbsäume auf. Die Vignettierung ist gut sichtbar, allerdings für die digitale Korrektur kein Problem. Für Landschafts- und Architekturaufnahmen sollte man optimalerweise auf F5,6 abblenden oder alternativ je nach gewünschter Schärfentiefe auf F4 oder F8. Bei F11 und F16 ist der Auflösungs-Randabfall wieder etwas größer.

Nikkor z 14-24 mm, f/2.8 s-Line*, wenn es nur das Beste sein soll!

Das Nikon Z 14-24 mm F2,8 S bietet ebenfalls eine sehr hohe Abbildungsleistung und kann durch seine durchgängige Lichtstärke von F2,8 überzeugen. Die optische Konstruktion besteht aus 16 Linsen in elf Gruppen, vier Linsen sind ED-Elemente. Auch beim Nikkor Z 14-24 mm F2,8 S sind die Linsen mit der ARNEO- und der Nanokristallvergütung versehen.

Nikon Weitwinkel 14-24mm F/2,8

Nikon z 14-24 mm F/2,8

Der Autofokus arbeitet auch bei diesem Objektiv gleichmäßig, leise und mit einer Innenfokussierung. Neben dem Fokusbreathing soll auch die Fokusverlagerung beim Zoomen minimiert worden sein, ein Vorteil bei Filmaufnahmen. Mit einer Länge von 12,5 und einem Durchmesser von 8,9 Zentimetern ist das Nikon Z 14-24 mm F2.8 S für die gebotene Lichtstärke noch kompakt, das Gewicht soll lediglich bei 650 Gramm liegen.

Nikon Weitwinkelzoom 14-24 F/2,8 +z7

Nikon z 7 & 14-24 mm F/2,8

Dennoch wurde das Objektiv, gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. Der zusätzliche Einstellring, die Fn-Taste und das Display fehlen ebenfalls nicht. Eine Besonderheit dürfte das Bajonett sein, das aus einer leichten Aluminiumlegierung besteht. Die Naheinstellgrenze liegt bei 28 Zentimetern ab Sensorebene, was bei maximalem Zoom einen Abbildungsmaßstab von 1:7,7 erlaubt.

Nikon Weitwinkelzoom 14-24 F/2,8 + 14-30mm F/4

Nikon 14-30 mm F/4,0 & 14-24 mm F/2,8

Die Blendenöffnung soll mit ihren neun abgerundeten Lamellen für ein gleichmäßiges Bokeh sorgen. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, flache Schraubfilter zu verwenden, obwohl die Frontlinse leicht gewölbt ist. Dies ermöglicht ein Gewinde, welches in der Gegenlichtblende eingelassen ist. Ab Ende Oktober 2020 ist das Nikon Z 14-24 mm F2.8 S zu einem Preis von rund 2.700 € erhältlich. Anfang des Jahres bin ich selbst vom 14-30 mm F/4,0 auf das 14-24 mm F/2,8 gewechselt. Meine Gründe dafür findet ihr hier.

Nikkor z 14-30 mm f/4*, die preiswerte Alternative

Weniger als 500 Gramm bringt das Nikon z 14-30 mm 1:4 S bei einer Länge von 8,5 und einem Durchmesser von unter neun Zentimetern auf die Waage. Für ein 14-30 mm-Vollformat-Objektiv ist das ziemlich wenig. Dabei nimmt das große 82 mm-Filtergewinde auch noch den mit Abstand größten Durchmesser ein, der breite Zoomring und der Rest des Tubus messen weniger als acht Zentimeter im Durchmesser. Insgesamt weniger als 1,2 Kilogramm hat man also samt Nikon Z 7 und Streulichtblende in der Hand. Super beim Wandern oder auf Reisen! So viel hat mein geliebtes altes Tamron 15-30 mm F/2,8 fast alleine gewogen.

Nikon 14-30mm F/4,0 s-Line Objektiv

Nikon 14-30 mm F/4,0

Der verwendete Kunststoff macht auf mich allerdings keinen billigen Eindruck. Als bekennender Kunststoff-Fan (Gewicht) hätte Nikon bei einem Preis von ca. 1400 € allerdings gerne etwas mehr auf die Haptik achten können. Insgesamt sind die neuen Objektive doch recht unauffällig designt, um es einmal vorsichtig zu sagen! Dafür stimmt es bei der Wetterfestigkeit. Zahlreiche Dichtungen verhindern das Eindringen von Staub und Spritzwasser. Die Frontlinse ist erstaunlicherweise plan und hat zusätzlich eine schmutzabweisende Fluorvergütung bekommen.

Nikon z7 und 14-30mm Objektiv

Nikon 14-30 mm F/4,0 & z 7

Auf den ersten Blick mag das Nikon Z 14-30 mm 1:4 S nicht besonders preisgünstig erscheinen und auch mit keiner besonders hochwertigen Verarbeitung überzeugen können. Doch bei genauerem Hinsehen erweist sich das Ultraweitwinkelzoom als äußerst kompakt, robust und flott. Vor allem aber kann es bei der Bildqualität punkten. Die Streulichtempfindlichkeit ist gering und im Bereich von 20 bis 30 Millimetern Brennweite liefert es eine richtig souveräne Leistung ab. Meine ersten Bilder mit dem 14-30 mm findet ihr hier.

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Bewertung / Fazit

Bei dem derzeitigen immer noch eingeschränkten Objektivangebot für Nikons Z-Mount kann man auch notfalls auf ein altes F-Nikkor mangels Alternative zurückgreifen. Bleibt zu hoffen, dass Nikon zeitnah seine Objektivpalette für die z-Kameras erweitert. Für mich sind hier neue und leichte Teleoptiken sowie Makros von Bedeutung. Zumindest die Makroobjektive sind nun am Start.

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Insgesamt sind allerdings alle neuen Z-Mount Optiken auf einem sehr hohen Niveau. Das gilt für die Verarbeitung ebenso wie für die optische Qualität. Meine Erfahrungen mit den verschiedenen Objektiven nach zwei Jahren Nutzung sind durchweg positiv! Nach der Vorstellung der beiden Makroobjektive von Nikon für den Z-Mount und neuen lichtstarken Superteles vor kurzem fehlen mir immer noch Tele-Festbrennweiten wie 300 mm/400 mm mit F/4,0/5,6, damit ich dann vielleicht einmal mein F-Nikkor 300 mm ersetzen kann.

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Über den Autor

Mein Name ist Stefan Mohme, ich bin 59 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder. Leider musste ich aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf vor 12 Jahren aufgeben. Fotografieren hat mich schon immer interessiert, so ist dann aus meinem Hobby dieser Blog entstanden. In meiner Galerie und auf meiner Portfolio Seite findet ihr einen Überblick meiner aktuellen Arbeiten. Ich hoffe, Euch gefällt das eine oder andere. Grundsätzlich sind alle Fotos verkäuflich sowohl als Digitaler Download als auch als Print bis A2, direkt über mich verfügbar. Bei Interesse oder Sonderwünschen bitte gerne mailen.

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