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Schwarzweiss Entwicklung & Druck mein Workflow, Teil1!

Schwarzweiss Entwicklung & Druck mein Workflow, Teil1!

Schwarzweiss Entwicklung & Druck mein Workflow, Teil1! Immer mehr Fotografen finden Gefallen an hochwertigen Schwarzweiss Prints. Leider ist die perfekte Umsetzung für den Druck eine Herausforderung, welche zum Teil nur über “ausprobieren” zufriedenstellend funktioniert. Hier habe ich einen Artikel zur Schwarzweiss Umsetzung geschrieben. Meine Schwarzweiss Bilder findet ihr hier in der Galerie.

Schwarzweiss Entwicklung & Druck

Teil 1, Schwarzweiss Entwicklung

Vorbemerkung

Der Schwarzweissdruck scheint auf den ersten Blick weniger kompliziert als der Farbdruck. Das ist leider ein großer Irrtum weil:

  • Farbstiche, ja richtig, den gesamten Bildeindruck zerstören können;
  • perfektes Schwarz und Weiss extrem schwierig zu erzielen ist;
  • Bronzeeffekte und Metamerismus das Ergebnis beinflussen können;
  • das Bild eventuell noch getönt werden soll.

Der allgemeine Workflow für den Schwarzweissdruck unterscheidet sich allerdings nicht grundlegend von dem für Farbe:

  • Das Ausgangsbild wird zunächst in Farbe optimiert Siehe auch hier,
  • Umwandlung in Schwarzweiss,
  • weitere Optimierung für den Druck, Kontrast / Tonwerte, um den gewünschte Effekt für den Druck zu erzielen,
  • abschließend Druck in Schwarzweiss.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten der Umwandlung, entweder Umwandlung in ein Graustufenbild oder das Bild als RGB Bild belassen. Die erste Variante erzeugt eine wesentlich kleinere Bilddatei, ca 30%. Im RGB Modus ist später die nachträgliche Tonung allerdings relativ einfach. Im Gegensatz zum Graustufenbild. Wenn man das Bild bei einem Dienstleister drucken möchte, ist die sichere Variante die Konvertierung in ein reines Graustufenbild.

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Man kann vier grundlegende Druckverfahren für Schwarzweiss unterscheiden:

  • Verwendung eines Druckertreibers mit speziellem Schwarzweiss Modus ( mein Weg).
  • Man setzt Spezialsoftware ( RIP`s) ein.
  • Man benutzt ein sehr graubalanciertes Standard RGB ICC Profil.
  • Verwendung eines speziellen Schwarzweissprofils.

Ich werde mich in diesem Artikel mit der ersten Variante beschäftigen. Natürlich ist das fertig Schwarzweiss entwickelte Bild Dreh- und Angelpunkt für einen hochwertigen Druck. Alles, was ein gutes Schwarzweiss Bild ausmacht, sollte in dieser Konvertierung enthalten sein. Die Bildaussage sollte klar und reduziert sein. Alles Störende sollte weggelassen sein. Es sollte einen hohen Tonwertumfang und knackige Kontraste besitzen.

Der Drucker

Ein Drucker, der sich gut für Schwarzweiss Drucke eignet, sollte auf jeden Fall über drei Schwarz- / Grautinten verfügen. Bei nur einer oder zwei Schwarztinten ist das Ergebnis ein Bild mit ziemlich harten Tonwertverläufen, welches in den Lichtern häufig kaum Zeichnung besitzt. Das Ausweichen auf den Schwarzweissdruck mit Hilfe aller verfügbaren Farben führt in der Regel zu einem Farbstich. Geeignete Drucker für Schwarzweiss sind für mich:

Epson Drucker

Epson SC P800 9 Tintenkartuschen a`80ml

  • Epson 200, 4000,7600 mit spez. Software
  • ältere Epson wie, R2880, R3880, 4900 oder aktuelle und neuere Modelle, SC P800, R3000
  • Canon Pixma Pro-1…..
  • Nachrüstsätze reiner Schwarztinten für Drucker mit nur einer Schwarztinte.

Ich selber benutze einen Epson SC P800, welcher hervorragende Schwarzweiss Bilder druckt. Mit den entsprechenden Papieren sind die Ergebnisse wirklich fantastisch!

Die Schwarzweiss Konvertierung

Viele Wege führen ja bekanntlich nach Rom. So auch hier in der Schwarzweiss Konvertierung. Der eine bevorzugt die Umwandlung im RAW Konverter, die anderen benutzen spezialisierte Software entweder als PlugIn oder separat. Hier sei nur Nik Silver Efex mitlerweile von DxO übernommen als Beispiel genannt. Ich arbeite seit langem mit dieser Variante und bin sehr zufrieden. Natürlich lässt sich diese Aufgabe auch in Photoshop oder Lightroom erledigen.

Steine

Hier kann man sich ganz nach den eigenen Vorlieben richten. Im Abschluss erhält man dann in der Regel ein RGB Bild, welches man dann immer noch in  ein Graustufenbild umwandeln kann. Tönen kann man das Bild dann entweder direkt, z.B in Nik Silver Efex oder in Lightroom. Als letzte Möglichkeit kommt noch der Druckertreiber in Betracht, um die gewünschte Tönung zu realisieren. Eine gewisse analog Film Anmutung kann man sehr gut über Nik Silver Efex umsetzen, über die eigentlich alle alten anolgen Schwarzweiss Filme abrufbar sind, was Korn und Anmutung angeht.

Umwandlungin Schwarzweiss beispielhaft mit Nik Silver Efex

Seit Jahren arbeite ich mit dieser Software für meine Schwarzweiss Umwandlungen. Nach wie vor bin ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Daher möchte ich meinen Weg hier beispielhaft kurz vorstellen. Für Fine Art Printing stellt die Umwandlung mit NIK Silver Efex eine hervorragende Basis dar. Auch die neueste Variante NiK Kollektion 3.0 by DxO unterscheidet sich in der Bedienoberfläche nur minimal von der alten “Google” Version.

Silver Efex

Programmfenster

Beginnen wir mit dem Programmfenster. Hier finden wir die klassische Fensterdarstellung. Links die möglichen Voreinstellungen / Presets. So kann man sich schnell eine ersten Überblick über die zu erwartende Bildwirkung verschaffen. Darüber finden wir die Voreinstellungen, nach Kategorien sortiert. Hier kann man sich seine Lieblingspresets schnell zusammenstellen. Auch lässt sich eine Favoritenliste mit den eigenen bevorzugten Presets erstellen. Die gelb eingefärbten Sterne vor den Presets weisen dann auf einen Favoriten hin.

Boa Vista Schwarzweiss

Links unten finden wir die benutzerdefinierten Einstellungen, das Protokoll, importierte Presets sowie die Schalter Hilfe und Einstellungen. Auf der rechten Seite finden wir das Hauptmenu. Alle Regler und Schaltflächen, die wir für die komplette Umsetzung zum Schwarzweiss Bild benötigen. Hier gibt es verschiedene Untermenus, wie Globale Anpassungen, Selektive Anpassungen, Farbfilter, Filmtypen und schließlich Abschließende Anpassungen. Wie die Namen schon vermuten lassen, ist die Arbeitsweise in der Regel von oben nach unten. Die Menus lassen sich jeweils über die kleinen Häkchen vor den Menunamen aktivieren oder deaktivieren. Mit den kleinen Dreiecken öffnet man dieselben.

Menus, Globale Anpassungen, Selektive Anpassungen, Farbfilter, Filmtypen und schließlich Abschließende Anpassungen.

Hauptmenüpunkte NIK Silver Efex

Globale Anpassungen

Für die Globalen Anpassungen finden wir drei Schieberegler Helligkeit, Kontrast, Struktur. Diese Funktionen sollten im Allgemeinen selbsterklärend sein und haben die gleichen Effekte wie etwa in Lightroom. Ich gehe deshalb nicht näher darauf ein. Mit einem Doppelklick lassen sich alle Einstellungswerte wieder auf “Null” setzen. Beim Klick auf die jeweiligen Dreiecke der einzelnen Einstellungen öffnet ein weiteres Untermenu.

NIK Silver Efex Menü Globale Anpassungen

Untermenu Helligkeit

Das Untermenu von Helligkeit bringt die Möglichkeit zum Einstellen für Spitzlichter, Mitteltöne, Schatten und Dynamische Helligkeit. Hiermit lässt sich die Helligkeit im Bild dann wesentlich genauer steuern. Wie die Bezeichnungen der Regler vermuten lassen, regelt Spitzlichter sehr helle, in der Regel kleine Bereiche. Die Mitteltöne sind die Bereiche mittlerer Helligkeit und Schatten beeinflussen die dunklen bis zu schwarzen Bildteile ab. Der letzte Punkt, Dynamische Helligkeit passt nach Bildanalyse die verschiedenen Bildbereiche mit dem Ziel von ausgewogenem Kontrast über das gesamte Bild an.

Untermenu Kontrast

Hier finden wir die Regler Weiss verstärken, Schwarz verstärken und Weicher Kontrast vor. Auch hier lässt sich über diese Regler der Kontrast wesentlich feiner im Bild justieren. Wobei die Regler für Weiss und Schwarz eben diese Farbe im gesamten Bild herausarbeiten. Auch hier passt der abschließende Regler Weicher Kontrast den Gesamtkontrast im Bild bezogen auf die hellen, mittleren und dunklen Tonwerte dynamisch aufeinander an. Helle Bereiche werden heller, dunkle dunkler. Das Ergebnis ist eine relativ softe Anpassung der Übergänge und Kontrastkanten, was  dem Bild in vielen Fällen mehr Tiefe verleihen kann.

Epson C11CE22301BX SureColor SC-P800 Tintenstrahldrucker, schwarz
  • Druckauflösung: 2.880 x 1.440 dpi; Druckgeschwindigkeit (ISO): drei Seiten/min Monochrom (Normalpapier), drei Seiten/min Farbe (Normalpapier); LC-Display, Touchscreen, Diagonale: 6,8cm
  • Schnittstelle: WiFi und WiFi Direct- kabelloses Drucken von überall USB, Ethernet
  • Für professionelle, hochauflösende Fotodrucke mit glatten Tonwertabstufungen; Option für Rollenpapier zum Drucken von Panoramabildern in verschiedensten Formaten und Materialien, wie Bannern und Spannleinwänden für Galerien
  • Herstellergarantie: 12 Monate bei Verkauf und Versand durch Amazon. Bei Verkauf und Versand durch einen Drittanbieter gelten die Angaben des jeweiligen Verkäufers
  • Lieferumfang: Epson SureColor SC-P800 schwarz, Treiber und Hilfsprogramme (CD), separate Einzelpatronen, Stromkabel, Kurzanleitung zum Einrichten, Garantiedokumente, Wi-Fi/Netzwerkanleitung

Untermenu Struktur

Unter Struktur können die Spitzlichter, Mitteltöne und Schatten reguliert werden. Mit dem letzten Regler Feinstruktur kann man sehr feine und filigrane Motivbereiche herausarbeiten. Geeignet für Haare, Gräser oder ähnliches. Der Struktur Regler erzielt ähnliche Effekte wie der Regler Klarheit in Lightroom. Allerdings lassen sich hier die Bereiche Spitzlichter, Mitteltöne und Schatten getrennt voneinander anpassen. Sehr schönes Werkzeug!

Der abschließende Menupunkt Tonwerte schützen  ermöglicht es, die Schatten und auch die Spitzlichter vor unbeabsichtigter Bearbeitung zu schützen. Mit dem Regler Schatten werden die dunklen Tonwerte verstärkt oder abgeschwächt. Mit dem Regler Spitzlichter wird dieser Tonwertbereich bearbeitet.

Selektive Anpassungen

Kontrollpunkte

In diesem Menu finden wir auch unter Silver Efex die genialen Kontrollpunkte wieder. Die genaue Funktionalität dieser selektiven Korrekturmöglichkeit habe ich im ersten Teil meiner Artikelserie über die NIK Filter beschrieben. Ich erspare mir daher an dieser Stelle eine weitere, intensive Wiederholung. Nur soviel: unter Silver Efex sind die Kontrollpunkte ebenfalls ein sehr mächtiges Werkzeug und sollten in der Regel intensiv zur selektiven Anpassung genutzt werden. Im Gegensatz zu den globalen Anpassungen, die immer das gesamte Bild behandeln, sind die Kontrollpunkte ein selektives Werkzeug. Mit diesen lassen sich ganz gezielt nur spezielle Bildbereiche bearbeiten.

NIK Silver Efex selektive Anpassungen / Kontrollpunkte

Farbfilter

Auf der rechten Seite finden wir anschließend die Farbfilter, aus der guten alten analogen Zeit noch in Erinnerung. Die jeweiligen Farbfilter werden aktiviert, indem man auf die farbigen Kreise klickt. Bestimmte Bereiche im Bild werden dann heller oder dunkler. Der Kontrast kann sich hierdurch stark verändern.Die im ehemaligen Farbbild vorhandenen Farbkontraste werden nun in Helligkeitskontraste umgesetzt. Damit haben wir dann auch ein mächtiges Werkzeug für die Schwarzweiss Umwandlung. Dieses stellt sich allerdings wenig spektakulär dar!

NIK Silver Efex Farbtonmenü

Grauer Kreis, dient zum Zurücksetzen der anderen Farbfilter

Rottöne, alle Rottöne im Bild werden heller dargestellt. Blautöne werden abgedunkelt.

Orangetöne, Blau wird sanft abgedunkelt. Wirkt leicht kontrastverstärkend und vermindert Dunst im Bild.

Gelbtöne, dunkelt Himmelsblau ab und verstärkt den Wolkenkontrast, mindert auch Dunst.

Grüntöne, hellt Grüntöne auf, rot wird abgedunkelt.

Blautöne, grüne und rote Farbtöne werden mit verstärktem Kontrast umgewandelt. Hauttöne werden “softer”.

Alle Farbtöne lassen sich nach dem Aufklappen des Untermenus noch “feintunen”. So lässt sich etwa der genaue Farbton noch präziser justieren und über den Regler Stärke die Intensität des Filters regulieren. Hier muss man ein wenig experimentieren und z.B. anhand der Vorschau den zu erwartenden Effekt abschätzen.

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Filmtypen

Dieses Menu dient zur Simulation des Aussehens alter analoger Filme. Grob gesagt lässt sich hiermit die Filmempfindlichkeit bzw. das Filmkorn simulieren. Nach Aufklappen der Auswahl über das Dreieck neben dem Neutral Schriftzug erscheinen die verschiedenen alten analogen Filme nach ISO geordnet.

NIK Silver Efex Filmtypen

In den entsprechenden Untermenus lassen sich diverse Parameter wie Körnung, Empfindlichkeit, Tonwerte und Kurven fein einstellen. Auch hier wählt man also zuerst als “Basis” einen Filmtyp, um dann die Feinabstimmung im Untermenu zu erledigen. Mit Körnung pro Pixel kann man den Körnungseffekt fein steuern. Nach rechts gezogen wird das Filmkorn immer feiner, die Körnung wird verdichtet. Der Regler Weicher stellt ein, wie hart oder eben weich die Körnung des Fotos erscheinen soll.

Je härter die Körnung eingestellt ist, umso höher ist der Schärfeeindruck und die Detaildarstellung. Empfindlichkeit meint nicht etwa die ISO Empfindlichkeit, sondern die Empfindlichkeit des Films für verschiedenfarbiges Licht. Die Regler der verschiedenen Farbbereiche entfalten eine ähnliche Wirkung, wie es unter den Farbfiltern geschildert wurde. Als letztes finden wir Tonwerte und Kurven. Mit der Gradationskurve ist eine sehr feine Abstimmung von Tiefen, Mitteltönen und Lichtern möglich. Man kann direkt mit der Maus die Kurve beeinflussen oder unterhalb den Tonwertbereich verändern oder verschieben.

Abschließende Anpassungen

Das letzte Menu ist mit Abschließende Anpassungen bezeichnet. Hier kann man das Bild dann künstlerisch in vierlerlei Arten ausgestalten. Da ist der Effekt einer Vignette ebenso vorhanden, wie das Einfärben des gesamten Bildes, oder die Hervorhebung der Bildränder mittels Schabloneneffekt. Beim Punkt Einfärben lässt sich aus dem Ausklappmenu aus 24 verschiedenen Tönungsvarianten wählen.

Meine Artikel zur Fototechnik

Auch hier lässt sich nach der ersten Auswahl eines Looks dieser natürlich noch “feintunen”. Mit der Stärke wird logischerweise die Intensität der Tonung geregelt. Silberfarbe wählt die Einfärbungsfarbe, welche auf eine simulierte Silberdichte des Fotos angewendet wird. Die Silberdichte ist die lichtempfindliche Schicht aus Silberbromid, welcher ein häufig verwendeter Stoff in der analogen Schwarzweissfotografie war. Der Regler  Silbertönung gibt die Stärke der Tönung dieser Silberfarbe vor.

NIK Silver Efex Papiertönung

Papierfarbe wählt eine generelle Einfärbung des Fotos. Die Papiertönung definiert die Intensität dieser  Papierfarbe. Gute Ergebnisse werden erzielt, wenn man bei der Einstellung von Silberfarbe und Papierfarbe Komplementärfarben einstellt. Der Regler Balance steuert das Gleichgewicht der beiden Regler. Wird der Regler nach rechts bewegt, verstärkt man den Tönungseffekt der hellen Töne. Umgekehrtes Ziehen verstärkt den Tönungseffekt der dunklen Töne.

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Vignette & Kanten

Wie der Menupunkt schon sagt, lässt sich dem Bild hierüber eine Vignette hinzufügen. Damit kann man die Aufmerksamkeit des Bildbetrachters gut auf den Bildinhalt lenken. Auch hier gibt es wieder verschiedene Grundausführungen, welche sich mittels Untermenus verfeinern lassen. Nach Klick auf das Dreieck neben Vignette  werden die zusätzlichen Optionen sichtbar.

Die Bezeichnungen Stärke, Kreis und Größe sind eigentlich selbsterklärend. Der Befehl Mitte setzen ermöglicht nach entsprechendem Klick darauf,  innerhalb des Bildes mit einem weiteren Klick einen neuen Mittelpunkt zu definieren. Damit lässt sich das Vignettenwerkzeug sehr kreativ einsetzen!

NIK Silver Efex Vignette

Mit der Kantenfunktion lassen sich die vier Kanten des Bildes nachträglich abdunkeln. Wie gehabt erst den grundsätzlichen Effekt wählen, dann im Anschluss die Feineinstellungen tätigen. Jede Bildseite lässt sich einzeln ansteuern und bearbeiten. Die Regler Stärke und Größe sollten klar sein. Übergang stellt die Härte des Effektes ein. Nach rechts gezogen wird der Kantenübergang klarer dargestellt. Leider ist es nicht möglich, alle Kanten gleichzeitig zu bearbeiten, obwohl die Bezeichnung Alle Kanten 1 / 2 dies suggeriert. Dies ermöglicht lediglich verschiedene Voreinstellungen bezüglich Kantenstärke und -härte.

Bildränder

Damit kommen wir nun zum letzten Punkt im Menu abschließende Anpassungen, den Bildrändern. Nachdem wir dieses aufgeklappt haben, werden uns insgesamt 14 verschiedene Rahmen für das Foto präsentiert. Leider gibt es keine genaueren Bezeichnungen als Typ 1 – 14. Sobald wir mit dem Mauszeiger allerdings darüber fahren, werden direkt im Bild die unterschiedlichen Rahmen eingeblendet.

NIK Silver Efex Bildränder

Nachdem wir das Untermenu ausgeklappt haben, kurzer Klick auf das Dreieck neben Bildränder finden wir die Regler Größe, Streuung und Rein / Rau. Mit Größe wird die Breite des Rahmens angepasst. Streuung verändert die Kanten (bei Bildrand Typ 8 ist dieser Effekt gut zu erkennen). Der Regler Rein / Rau gestaltet den Randeffekt im Sinne von Rein und sauber für eine möglichst gleichmäßigen Rand und bei rau für einen eher ausgefransten Bildrand.

Die nachfolgenden Bildbeispiele sind alle mit Hilfe Von Nik Silver Efex entstanden. Um den Effekt besser zu veranschaulichen, habe ich das farbige Ausgangsfoto zur Bildbeurteilung hinterlegt.

Bildbeispiele Schwarzweiss Silver Efex

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Immer wieder erstaunlich welche Wirkung Schwarzweiss entfalten kann. Viele Bilder sind offensichtlich Kandidaten für die Umwandlung, bei anderen muss man einfach ausprobieren! Mit dem neuen nicht destruktiven Workflow von Nik Silver Efex 3.0 lassen sich die Ergebnisse auch später noch einmal neu überarbeiten, sehr hilfreich!

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Fazit / Empfehlung

Mitlerweile gibt es ja die neue Nik Kollektion 3.0 by DxO in überarbeiteter Form. Ich habe hier einen Artikel dazu geschrieben. Ich hatte mit meiner Google Version bis heute keinerlei technische Probleme. Mitlerweile scheint DxO nicht nur kosmetische Verbesserungen an der Software vorzunehmen.

Neuerungen wie ein nicht destruktiver Workflow, ein kpl. neuer Filter ( Nik Perspektive Efex) und mittlerweile viele weitere kleinere Überarbeitungen lassen einen Wechsel für 99€ sinnvoll erscheinen. Ich werde zeitnah über meine Erfahrungen mit der Nik Kollektion 3.0 by DxO berichten. Das PDF zu meiner kompletten NIK Artikelserie findet ihr in meinem Shop zum Download.

In Teil 2 dieses kleinen Workshops beschäftige ich mich dann mit dem eigentlichen Druckprozess aus Lightroom heraus. Welche Voreinstellungen sind sinnvoll. Anhand meines Epson SC P800 bespreche ich die Einstellmöglichkeiten im Druckertreiber und erkläre den Unterschied zwischen Schwarzweiss- und Farbdruck mit Profilen.

Hier geht es zu meiner Serie Stockfotografie.

Meine Serie Drucken Fine Art findet ihr hier.

Die Serie Makrofotografie gibt es hier.

Alles zu Lightroom findet ihr hier.

Zu meinen Wissen Artikel geht es hier lang.

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Letzte Aktualisierung am 10.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Über den Autor

Mein Name ist Stefan Mohme, ich bin 56 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder. Leider mußte ich aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf vor 10 Jahren aufgeben. Fotografieren hat mich schon immer interessiert. In meiner Galerie und auf meiner Portfolio Seite findet ihr einen Überblick meiner aktuellen Arbeiten. Ich hoffe, Euch gefällt das eine oder andere. Grundsätzlich sind alle Fotos verkäuflich sowohl als Digitaler Download als auch als Print bis A2, direkt über mich verfügbar. Schaut auch gerne in meinem Shop vorbei, vielleicht findet Ihr dort etwas passendes. Bei Interesse oder Sonderwünschen bitte gerne mailen.

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