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Nikons spiegelloses Kamerasystem, das z System Teil 2, die Objektive

Nikons spiegelloses Kamerasystem, das z System Teil 2, die Objektive

Nikons spiegelloses Kamerasystem, die z Objektive vorgestellt. Nachdem das erste spiegellose Kamerasystem von Nikon, das Nikon-1-System mit seinem kleinen 1″-Sensor gescheitert und mittlerweile eingestellt ist, bringt Nikon die spiegellose Vollformatkameras  Z6, Z7 & Z50 an den Start. Damit beginnt eine neue Ära für Nikon mit einem weiteren spiegellosen System. Dieses Mal will man es anscheinend aber richtig machen!

Deutlich ambitionierter hörten sich schon die ersten Vorankündigungen an, was das neue System angeht. Das Kamerasystem ist nun nicht mehr im Einstiegssegment positioniert, sondern für den engagierten Hobbyfotografen oder Profi konzipiert. Wir sprechen hier also von Kameras vom Schlage einer Nikon D850*oder Nikon D750*, die in diesem spiegellosen System mit den beiden Kameras Z6 & Z7 ihre Entsprechung finden.

Nikons spiegellose Kamerasystem, das z System vorgestellt,

Teil 2, die Objektive

Neben den Kameras des Z Systems die ich in Teil 1 schon vorgestellt habe. sind die entscheidenden Eckpfeiler in so einem neuen System natürlich die Objektive und das Zubehör. Das Angebot an hochwertigen verfügbaren Zubehör und Objektiven wird sicherlich entscheidend mit dazu beitragen, ob das neue System ein Erfolg wird.

Ohne entsprechende auf die Kameras abgestimmte neue Optiken ist das System selbst mit Adapter für die “alten” AF-S Objektive* sicherlich nicht wirklich zukunftsfähig. Außerdem erwartet der Nutzer bei dieser Preisgestaltung nicht nur “Brot und Butter”- Objektive. Einige “Spezialitäten” (Lichtstärke!) sollten auf jeden Fall in naher Zukunft verfügbar sein!

Neues Z-Bajonett         

Das Highlight, das neue Z-Bajonett besitzt mit 55 Millimetern einen deutlich größeren Innendurchmesser als das Nikon-F-Bajonett, das nur auf 47 Millimeter kommt. Das ursprünglich nur für APS-C ausgelegte Sony-E-Bajonett misst sogar nur 46,5 Millimeter Innendurchmesser. Das Auflagemaß fällt mit 16 Millimetern dagegen besonders klein aus, was wiederum ein Vorteil gerade im Weitwinkelbereich ist.

Dank eines nur 150 Euro Aufpreis kostenden F-Bajonett-Adapters lassen sich jedoch fast alle Nikkor-Objektive ohne Einschränkungen an den neuen Z-Kameras betreiben. Sie müssen nur einen eigenen Autofokusmotor mitbringen (AF-S- und AF-P-Objektive), dann sollen sie ebenso schnell fokussieren wie an einer Nikon-DSLR*. Dies kann ich aus meiner ersten eigenen Praxiserfahrung absolut bestätigen.

Nikon z Objektive Nahaufnahme und z7

So können heute mit dem F-Mount laut Nikon technisch nur Objektive gebaut werden, die eine maximale Blendenöffnung von f/1.4 haben. Lichtstärkere Optiken werden erst mit dem neuen Z-Mount möglich. Weiterhin soll das Z-Mount gerade auch den Bau von kleineren und leichteren Objektiven ermöglichen.

Darüber hinaus ermöglicht es das neue Z-Mount, mit entsprechenden Adaptern so gut wie jedes Objektiv mit einem größeren Auflagemaß anzuschließen. Einen Adapter für Objektive mit F-Bajonett hat Nikon zum Start im Programm. Apropos Objektive: ein wirklich super neues Feature ist die Belegung des Objektivringes mit verschiedenen Funktion, wie z.B. der Belichtungskorrektur oder ISO Einstellung.

Nikon FTZ Bajonettadapter*

Der Nikon FTZ Bajonettadapter* ist mit 360 verschiedenen Nikkor-Objektiven kompatibel und unterstützt diese ab der AI-Serie. Auch der Autofokus von AF-S- und AF-P-Objektiven wird ohne Einschränkungen oder Performanceeinbußen unterstützt. Alle angesetzten Objektive  profitieren vom kamerainternen Bildstabilisator, auch wenn sie selbst keinen besitzen.

Nikkor-Objektive mit optischem Bildstabilisator werden sogar effektiver stabilisiert, weil der Kamerastabilisator drei weitere Stabilisierungsachsen zusätzlich zu den zweien des Objektivs übernimmt. Selbstverständlich ist der Adapter gegen das Eindringen von Staub und Spritzwasser abgedichtet. Zudem wurde auf eine robuste Bauweise geachtet, nicht zuletzt das integrierte Stativgewinde sorgt bei Objektiven ohne Stativschelle für eine bessere Balance auf einem Stativ.

Nikon FTZ Bajonettadapter mit AF-S Objketiv an Nikon  Z7

Mit angesetztem Bajonettadapter FTZ und Nikon AF – S Objektiv ergibt sich eine zumindest optisch stimmige Einheit. Wie schon erwähnt, sollen sich die”alten” Objektive ohne Leistungsverlust – sowohl was die Abbildungsqualität als auch die Autofokusgeschwindigkeit angeht weiter benutzen lassen. Nachdem ich den Adapter an meinem Nikon Af s 300MM f/4,0 getestet habe kann ich diese Aussage voll bestätigen!

Nikon 300mm F/4.0 und FTZ Adapter

Nikon AF S 300mm F/4,0 E PF ED mit angesetztem FTZ Adapter

Nikkor Z 20 mm F1,8 S

Das NIKKOR Z 20 mm 1:1,8 S erweitert die Nikon Z-Reihe um ein Ultraweitwinkel-Objektiv der S-Serie mit einer Blende von 1,8. Dieses äußerst lichtstarke 20-mm-Festbrennweiten-Objektiv ist bei Aufnahmen mit sehr weitem Sichtfeld die erste Wahl. Die moderne Optik, der große Durchmesser des Z-Bajonetts, die Lichtstärke von 1:1,8 und die Blende mit neun abgerundeten Lamellen sollen eine top Leistung unter allen Lichtbedingungen ermöglichen. Auch die Schärfe soll lt. Nikon bis in die Bildecken hervorragend sein. ED-Glas und Nikons Nanokristallvergütung reduzieren Reflexionen und verhindern Geisterbilder und Streulicht. Auf meiner Wunschliste ein Kandidat der ganz oben steht.

Nikkor Z 24 mm F1,8 S*

Auch das NIKKOR Z 24 mm 1:1,8 S* fügt sich nahtlos in die neue z Objketivpalette ein. Hiermit erweitert Nikon Z-Reihe um ein Weitwinkel-Objektiv der S-Serie mit einer Blende von 1,8. Dieses äußerst lichtstarke 24-mm-Festbrennweiten-Objektiv ist preislich ebenfalls im vierstelligen Bereich angesiedelt. Auch hier gilt äußerlich sieht man das der Optik nichtb an! Grundsätzlich gilt natürlich gerade bei Objektiven der bejkannte Satz; “Es kommt auf die inneren Werte an”! Auch die Maße sind nicht eben zierlich. Das spricht für mich also dafür das auch dieses “Glas” optisch gesehen eine ebenso gute Leistung abliefern wird wie die bereits vorgestellten hevorragenden Festbrennweiten!

Nikkor Z 35 mm F1.8 S*

Das Nikkor Z 35 mm F1.8 S* war die erste Festbrennweite in Nikons neuem Z-System. Laut Nikon soll es neue Maßstäbe bei der Bildqualität von F1,8 lichtstarken Objektiven setzen. Bereits bei Offenblende soll es eine hohe Bildauflösung und hohe Kontraste bis in die Bildecken erreichen. Dafür sorgen die zwei ED-Glaslinsen sowie drei asphärische Linsen ebenfalls mit Nanokristallvergütung.

Die Mehrgruppenfokussierung arbeite schnell und leise egal ob Foto oder Video. Außerdem verspricht Nikon ein schönes Bokeh, wie man es von einer lichtstarken Festbrennweite bei diesem Preis allerdings auch erwarten kann. Das gegen Staub und Spritzwasser abgedichtete Nikon Nikkor Z 35 mm F1.8 S soll knapp 950 € kosten. Ambitionierter Preis, allerdings sind die optischen Leistungen nach meinen ersten Bildern zu urteilen absolut Top!

Nikon 35mm F/1,8 s-Line Objektiv & Nikon z7

Nikon z7 & 35mm F/1,8 s-Line

Nikkor Z 50 mm F1.8 S*

Auch mit dem neuen Nikkor Z 50 mm F1.8 S *will Nikon neue Maßstäbe bei der Bildqualität der F1,8er Objektive setzen. Bereits bei Offenblende soll der Farblängsfehler wirksam unterdrückt werden und damit für eine hohe Auflösung und naturgetreue Reproduktion von feinen Texturen der Motive sorgen. Verantwortlich dafür sind  ED-Glas-Linsen sowie zwei asphärische Linsen.

Bild Das Nikon Z 50 mm 1:1,8 S wird das dritte S-Line-Objektiv für die Z 6 und Z 7, es kommt aber erst Ende Oktober 2018 auf den Markt. [Foto: Nikon]

Selbstverständlich soll auch das Bokeh angenehm weich sein und die auch hier vorhandene Nanovergütung Geisterbilder und Streulicht unterdrücken. Der leistungsstarke STM Autofokus-Schrittmotor soll für eine leise und präzise Autofokus-Nachführung auch bei Filmaufnahmen sorgen. Wie auch die anderen S-Line-Objektive soll das Nikon Nikkor Z 50 mm F1.8 S gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet sein. Bei Markteinführung ist ein Preis von knapp 680 € geplant. Auch hier, günstig ist anders.

Nikkor Z 58mm F0,95 S Noct *

Ein erstes ganz besonderes Highlight des neuen Z-Systems wird sicherlich das Nikkor Z 58mm F0,95 S Noct* darstellen. Dabei handelt es sich um eine Festbrennweite, die laut Nikon „das Konzept des ursprünglichen AI Noct-Nikkor 58 mm 1:1,2“ übernimmt. Das Nikkor Z 58mm F0,95 S Noct soll „ein besonders schönes Bokeh mit natürlichen Übergängen von Scharf zu Unscharf und eine herausragende Abbildungsleistung für punktförmige Lichtquellen für beeindruckende Bilder mit dreidimensionaler Wirkung“ bieten.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: das Objektiv besitzt keinen Autofokus. Der Preis ist bisher unbekannt, aber nach Kenntnis der Preise der anderen Objektive vermute ich einen sicherlich hohen vierstelligen Eurobetrag!

Nikkor Z 85mm F1,8 S*

Das Nikkor Z 85mm F1,8 S *ist als erstes Z-Objektiv vor allem für die Aufnahme von Porträts gedacht, natürlich lässt es sich aber auch als leichtes Teleobjektiv nutzen. Die große Blendenöffnung von F1,8 erlaubt das Freistellen des Motivs vom Hinter- oder Vordergrund, neun abgerundete Blendenlamellen sollen auch bei nicht ganz geöffneter Blende für ansprechende Unschärfebereiche sorgen. Als kleinste Blende sind F16 wählbar.

Bei der optischen Konstruktion hat sich Nikon für zwölf Linsen in acht Gruppen entschieden. Zwei Linsen bestehen aus ED-Glas, alle Linsen sind mit der Nanokristallvergütung versehen. Während Erstere Abbildungsfehler reduzieren, hilft die Vergütung dabei, Flares und Geisterbilder zu minimieren. Das Fokussieren übernimmt beim Nikkor Z 85mm F1,8 ein nahezu geräuschloses Multi-Focusing System, die Innenfokussierung verhindert, dass sich die Abmessungen des Objektivs beim Scharfstellen verändern.

Das 7,5 x 9,9cm große Nikkor Z 85mm F1,8 bringt 470g auf die Waage, eine robuste Konstruktion schützt das Innere vor dem Eindringen von Staub und Spritzwasser. Der Fokusring lässt sich nicht nur zum manuellen Scharfstellen verwenden, auf Wunsch erlaubt dieser auch die Wahl der Blende oder der Sensorempfindlichkeit. Filter lassen sich bei der Festbrennweite in einem 67mm großen Gewinde einschrauben.

Nikkor Z 14-30mm F 4 S*

Das NIKKOR Z 14–30 mm 1:4 S* ist das weltweit erste Vollformat-Ultraweitwinkelobjektiv mit einem flachen Frontlinsenelement. Dieses einzigartige Designmerkmal ermöglicht die Verwendung von 82-mm-Filtern direkt am Objektiv und damit ohne sperrige Filterhalter. Die kompakte Bauweise, der platzsparende Objektiveinzugsmechanismus und die umfangreiche Witterungsversiegelung machen es zum idealen Reiseobjektiv.

Nikon 14-30mm F/4,0 s-Line Objektiv

Das neue Autofokusobjektiv überzeugt aber auch in vielen weiteren Aspekten: Es ist aufwändig aus 14 Linsen in zwölf Gruppen aufgebaut, wobei vier Linsen aus ED-Spezialglas gefertigt sind und auch vier asphärische Elemente zum Einsatz kommen. Eine Nanokristallvergütung soll die Bildqualität steigern, während die Fluorvergütung des Frontglases schmutzabweisend ist. Filmer freuen sich darüber, dass das sogenannte „Focus Breathing“ bei Verstellung der Schärfe im Fall des neuen Nikon-Objektivs stark reduziert werden konnte.

Nikon z7 und 14-30mm Objektiv

Meine neue Nikon z7 & 14-30mm F/4,0 s-Line Objektiv

Nachdem ich nun erste Bilder mit dem 14-30mm an meiner z7 auf den Kapverdischen Inseln / Boa Vista gemacht habe, bin ich positiv überrascht. Die von vielen kritisierten unscharfen Ecken konnte ich so nicht feststellen. Ganz im Gegenteil verglichen mit meinem alten Tamron 15-30mm F/2,8 fällt das extrem kompakte Nikon optisch kaum ab. Sicherlich sind die 14mm nicht die beste Brennweite des Zooms allerdings selbst offen durchaus verwendbar!

Nikkor Z 24-70 mm F4 S*

Das Nikkor 24-70mm F74,0* lässt sich zum Transport ebenso wie das 14-30mm kompakt einfahren und deckt den  Standard-Brennweitenbereich ab. Eine ED-Linse, eine asphärische ED-Glas-Linse und drei weitere asphärische Linsen sollen optische Fehler korrigieren und für eine hohe Bildauflösung sorgen. Außerdem kommt Nikons bekannte Nanokristallvergütung zum Einsatz, die für hohe Kontraste auch im Gegenlicht sorgt und Geisterbilder verhindert.

Bild Dank des Einfahrmechanismus lässt sich das Nikon Z 24-70 mm 1:4 S zum Transport sehr kompakt "zusammenfalten". [Foto: Nikon]

Die Naheinstellgrenze liegt bei nur 30 Zentimetern über den gesamten Zoombereich. Dichtungen gegen das Eindringen von Staub und Spritzwasser sowie die schmutzabweisende und einfach zu reinigende Fluorvergütung der Frontlinse sind weitere Prfimerkmale. Sicherlich ein “Standard Glas”, was jetzt keine großen Begehrlichkeiten bei mir auslöst. Allerdings müssen auch diese Optiken in einem hochwertigen System verfügbar sein.

Nikkor Z 24-70mm F/2,8*

Nikon hat bei diesem “professionellen” Zoom einige interessante Features eingebaut. So hat es einen speziellen und anpassbaren Einstellring, mit dem der Fotograf wahlweise manuell fokussieren (Standardeinstellung), die Blende verstellen (praktisch bei Änderungen der Schärfentiefe während Filmaufnahmen) oder die Belichtung korrigieren kann.

Neu ist bei Nikon das OLED-Display: Es erlaubt die Kontrolle von Blende, Entfernung, exakter Brennweite und der Schärfentiefe. Eine weitere Individualisierung bzw. Steuerungsmöglichkeit bietet die L-Fn-Taste (Objektiv-Funktionstaste). Ihr können bis zu 21 verschiedene Funktionen wie AF-Messwertspeicher, Belichtungsmessung oder Reihenaufnahme zugewiesen werden. Als Profizoom ist das Z-Nikkor umfassend gegen Nässe und Staub bei harten Einsätzen abgedichtet.

Nikon 24-70mmF/2,8 Objektiv s-Line

Im Inneren kommen 17 Linsen zum Einsatz, darunter zwei ED-Gläser und vier Asphärische Linsenelemente. Hinzu kommen die neue Arneo- und Nanokristallvergütung zur Reduzierung von Geisterbildern und Streulicht sowie eine schmutzabweisende Fluorvergütung auf Front- und Rücklinsen. All das soll zur “höchsten Wiedergabequalität bis in die Bildecken” führen, vor allem “auf kurze Distanzen” soll das Objektiv eine “hervorragende Abbildungsleistung” liefern. Seine Nahgrenze beträgt übrigens 38 cm, ein üblicher Wert in dieser Zoomklasse.

Nikon z7 & 24-70mm Objektiv

Meine neue Nikon z7 mit 24-70mm F/2,8

Auch bei diesem Zoom bestätigen meine ersten Bilder aus Boa Vista die sehr positiven Einschätzungen der Bildqualität. Die Bildergebnisse sind für mich durchweg hevorragend! Alles andere wäre allerdings auch ein Entäuschung, zumal für diesen Preis, gewesen! Auflösung auch offen schon super und bis an den Rand scharf!

Nikkor Z 70-200mm F2,8 VR S

Mit dem Nikkor Z 70-200mm F2,8 S wurde nun das erste Zoom mit Telebrennweite vorgestellt. Die größte Blendenöffnung liegt durchgängig bei F2,8, das Zoom ist daher selbst bei schlechteren Lichtverhältnissen eine gute Wahl. Als kleinste Blende sind F22 wählbar.

Der optische Aufbau des Nikkor Z 70-200mm F2,8 VR S umfasst insgesamt 21 Linsen in 18 Gruppen, zahlreiche Sondergläser sollen Abbildungsfehler reduzieren. Neben sechs ED-Linsen kommen auch zwei asphärische Linsen sowie eine SR-Linse zum Einsatz. Letztere ist neu und soll Farbfehler im blauen Spektralbereich besonders gut kompensieren können.

Nikon z7 Body

Die Nanokristall- und Arneo-Vergütung der Linsen reduzieren unter anderem Streulicht und Geisterbilder, die Fluorvergütung der Frontlinse verhindert dauerhafte Verschmutzung. Als Besonderheit ist das Nikkor Z 70-200mm F2,8 S zusätzlich zum Kamerastabilisator mit einem eignen optischem Bildstabilisator ausgerüstet. Dieser war bei den Z-Objektiven bislang noch nicht zu finden. Laut Nikon sollen beide Stabilisatoren in der z6/7 perfekt zusammenarbeiten.

Für die Fokussierung ist beim Nikkor Z 70-200mm F2,8 VR S ein Schrittmotor zuständig, damit arbeitet das Objektiv besonders leise und schnell. Die Naheinstellgrenze des dreifach-Zooms liegt zwischen 50cm und 100cm, Letztere gilt für die längste Brennweite von 200mm. Den maximalen Abbildungsmaßstab gibt Nikon mit 1:5 an. Wie bereits unter anderem das Nikkor Z 24-70mm F2,8 S ist auch das Nikkor Z 70-200mm F2,8 VR S mit einem OLED-Display ausgerüstet. Dieses zeigt auf Wunsch wichtige Aufnahmeinformationen wie die Blende, die Brennweite oder die ISO-Empfindlichkeit an.

Alles zur Nikon Technik.

APS-C-Objektive

Passend zur Nikon z50 hat Nikon zwei APS-C-Objektive vorgestellt. Beide Objektive besitzen einen Objektiveinzugsmechanismus. Insbesondere das Nikkor zDX 16-50 mm F3.5-6.3 VR* (24-75 Millimeter entsprechend Kleinbild) ist sehr kompakt. Eingefahren misst es nur 70 Millimeter im Durchmesser. Es verfügt über einen mechanischen Zoomring, der auch dazu dient, das Objektiv in Arbeitsposition auszufahren. Das Filtergewinde misst 46 Millimeter. Zudem ist ein lautloser Multifunktionsring zur Einstellung beispielsweise des Fokus, der Belichtungskorrektur oder Blende verbaut.

Nikon z 50 Objektiv

Nikkor z DX 16-50 mm F3.5-6.3 VR*

Die optische Konstruktion aus neun Linsen in sieben Gruppen enthält eine ED-Glaslinse sowie vier asphärische Linsen und verspricht damit eine hohe Bildqualität mit nur geringen optischen Fehlern. Ebenfalls vorhanden ist ein optischer Bildstabilisator, der bis zu 4,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten erlauben soll. Der nahezu lautlos arbeitende interne Fokus eignet sich auch für Videoaufnahmen und erlaubt mit einer minimalen Fokusdistanz von 20 bis 30 Zentimetern (je nach Brennweite) einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:5. Mit 135 Gramm ist das z16-50 mm sehr leicht gebaut, muss dafür aber leider mit einem Kunststoffbajonett und ohne Dichtungen auskommen.

An die z 50 lassen sich natürlich auch die Kleinbildobjektive des Z-Systems anschließen. So wird aus dem z35 mm F1.8 eine Normalbrennweite und das z50 mm F1.8 wird zum Porträtobjektiv. Selbstverständlich passt auch der FTZ-Adapter an die z 50, so dass sich APS-C- und Vollformatobjektive aus dem umfangreichen DSLR-Objektivprogramm mit Nikon-F-Bajonett  verwenden lassen.

Nikon z Objektive Nahaufnahme

Meine neuen Nikon s-Line Objektive

Nikkor z DX 50-250 mm F4.5-6.3 VR*

Das Nikkor z DX 50-250 mm F4.5-6.3 VR* (75-375 Millimeter entsprechend Kleinbild) lässt sich zwar auch zum Transport zusammenschieben, bleibt dabei aber mit einer Länge von elf Zentimetern von der Kompaktheit des 16-50 ein großes Stück entfernt!. Neben dem Zoomring gibt es wie beim 16-50er einen Einstellring für verschiedene Funktionen. Auch im 50-250mm ist ein optischer Bildstabilisator verbaut, der hier sogar bis zu fünf Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglichen soll. In der optischen Konstruktion aus 16 Linsen in zwölf Gruppen kommt eine ED-Glaslinse zum Einsatz.

Nikon Z 50, Objketiv 50-250mm

Die leise Innenfokussierung eignet sich für Videoaufnahmen, wobei die Naheinstellgrenze von 50 Zentimeter bei 50 Millimeter Brennweite beim Zoomen auf einen Meter bei 250 Millimeter Brennweite wächst. Der maximale Abbildungsmaßstab beträgt 1:4,4. Das Filtergewinde misst 62 Millimeter, das Gewicht liegt bei knapp über 400 Gramm. Auch hier kommt ein Kunststoffbajonett zum Einsatz, Dichtungen sind nicht verbaut.

Roadmap Nikon Z- Objektive

Wie ich eingangs schon geschrieben habe, ist ein so hochwertiges neues Kamerasystem extrem abhängig von den verfügbaren Objektiven. Der Ausblick, den Nikon für die nächsten 2 Jahre auf die Objektivvorstellungen gibt, lässt darauf hoffen, dass man das neue Z-System zügig mit hochwertigen Optiken und entsprechendem Zubehör ausstatten will!

Nikon Roadmap

Alles andere wäre auch eine große Enttäuschung, und der erste Versuch von Nikon in diesem Segment mit dem Nikon – 1 System zeigt, was passieren kann. Insgesamt hat Nikon sich da einiges vorgenommen. Kann Nikon das alles so umsetzen, sollte dem Erfolg des neuen Z-Systems eigentlich außer “technische Kinderkrankheiten” nichts mehr im Wege stehen! Einiges spricht nach der Systemvorstellung dafür! Ein Vorteil wird bestimmt das große, hochwertige und per Adapter weiter zu nutzende F-Objektivsystem sein.

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Fazit / Empfehlung

Für mich der einzig richtige Weg: Frontalangriff und mitverdienen am riesigen Zukunftsmarkt. DSLR sind ja schön und gut, aber der Kunde / Verbraucher hat in den letzten Jahren deutlich gemacht, dass im Kameramarkt die spiegellosen Systeme mittlerweile ganz weit vorne sind. Nikon tut gut daran, sich diesem Markt zu öffnen und dem Kunden letztlich das zu bieten, was er schon länger wünscht, gerne mit dem Nikon Logo! Dazu ein neues, größeres und damit zeitgemäßes Kamerabajonett, was Nikon evtl. einen kleinen Technologievorsprung vor den Mitbewerbern sichert, perfekt.

Es scheint, als ob Nikon dieses Mal alles richtig gemacht hat. Nikon hat Bewährtes übernommen, Neues modern implementiert und die Verbindung zum alten F-System hergestellt. Es hat lange gedauert, aber nun scheint es so, als ob für Nikon doch noch alles gut wird! Ich denke, Nikon hat geliefert und das Warten hat sich gelohnt. Die Praxis wird zeigen, ob die Kameras die hohen Erwartungen letztendlich erfüllen können! Weiterhin ist der Erfolg eines neuen Kamerasystem natürlich extrem abhängig vom verfügbaren Objektiv- und Zubehörangebot. Ohne adäquate Optiken sind diese Kameras sicherlich nicht viel wert!

Für mich war das z System der Anlaß im Februar noch einmal von meiner Nikon D750 auf ein neues Kamerasystem umzusteigen. Die Nikon z7 inklusive der neuen Objektive hat meine Erwartungen bisher voll erfüllt. Meine ersten Bilder mit der z7 von den Kapverdischen Insel haben mich überzeugt. Ich hoffe Nikon baut das System zügig weiter aus und es folgen noch einige interessante weitere Optiken in diesem und im nächsten Jahr!

Nikon D750, meine Wünsche für ein Nachfolger.

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Letzte Aktualisierung am 3.06.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Über den Autor

Mein Name ist Stefan Mohme, ich bin 56 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder. Leider mußte ich aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf vor 10 Jahren aufgeben. Fotografieren hat mich schon immer interessiert. In meiner Galerie und auf meiner Portfolio Seite findet ihr einen Überblick meiner aktuellen Arbeiten. Ich hoffe, Euch gefällt das eine oder andere. Grundsätzlich sind alle Fotos verkäuflich sowohl als Digitaler Download als auch als Print bis A2, direkt über mich verfügbar. Schaut auch gerne in meinem Shop vorbei, vielleicht findet Ihr dort etwas passendes. Bei Interesse oder Sonderwünschen bitte gerne mailen.

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