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Nikon stellt neues S-Line, Ultra-Weitwinkel-Zoom Z 14-30 mm F4 S vor.

Nikon stellt neues S-Line, Ultra-Weitwinkel-Zoom Z 14-30 mm F4 S vor.

Nikon stellt neues S-Line, Ultra-Weitwinkel-Zoom Z 14-30 mm F4 S vor. Nachdem Nikon Ende 2018 sein neues spiegelloses Z- Kamerasystem vorgestellt hat, waren die meisten einschl. mir ob der drei neuen verfügbaren Objektive doch etwas enttäuscht. Natürlich ist klar, dass solch ein komplett neues Kamerasystem nicht über Nacht komplettiert werden kann, was Objektive und Zubehör angeht! Allerdings hätte ich mir gerade zum Start ein wenig mehr „exklusive“ Optiken gewünscht.

Gerade auch um die Möglichkeiten des neuen Bajonetts zu demonstrieren. Nikon hat das anscheinend anders gesehen und bevorzugt, sogenannte „Standard-Optiken“ zum Start zu präsentiert. Wobei nach diversen Testberichten mittlerweile die optischen und mechanischen Qualitäten dieser Objektive unbestritten sind. Für großes Aufsehen hat die Präsentation allerdings nicht gesorgt!

Nikons neue Objektivserie für das Z-System.

Neben den Kameras sind die entscheidenden Eckpfeiler in so einem neuen System natürlich die Objektive und das Zubehör. Das Angebot an hochwertigem verfügbaren Zubehör und Objektiven wird sicherlich entscheidend mit dazu beitragen, ob das neue System ein Erfolg wird.

Ohne entsprechende auf die Kameras abgestimmte neue Optiken ist das System selbst mit Adapter für die „alten“AF-S Objektive  sicherlich nicht wirklich zukunftsfähig. Außerdem erwartet der Nutzer bei dieser Preisgestaltung natürlich nicht nur „Brot & Butter-Objektive“. Einige „Spezialitäten“ (Lichtstärke!) sollten auf jeden Fall in naher Zukunft verfügbar sein!

Neues Z-Bajonett  & Objektive Basiswissen.         

Das Highlight, auf das die neue S-Line Objektivserie aufsetzt, ist das neue Z-Bajonett. Es besitzt mit 55 Millimetern einen deutlich größeren Innendurchmesser, als das Nikon-F-Bajonett, das nur auf 47 Millimeter kommt. Das ursprünglich nur für APS-C ausgelegte Sony-E-Bajonett misst sogar nur 46,5 Millimeter Innendurchmesser.

Das Auflagemaß fällt mit 16 Millimetern dagegen besonders klein aus, was wiederum ein Vorteil gerade im Weitwinkelbereich ist. Dank eines nur 150 Euro Aufpreis kostenden F-Bajonett-Adapters lassen sich jedoch fast alle Nikkor-Objektive ohne Einschränkungen an den neuen Z-Kameras betreiben. Sie müssen nur einen eigenen Autofokusmotor mitbringen (AF-S- und AF-P-Objektive), dann sollen sie ebenso schnell fokussieren, wie an einer Nikon-DSLR.

So können heute mit dem F-Mount laut Nikon technisch nur Objektive gebaut werden, die eine maximale Blendenöffnung von f/1.4 haben. Lichtstärkere Optiken werden erst mit dem Z-Mount möglich. Weiterhin soll das Z-Mount auch den Bau von kleineren und leichteren Objektiven ermöglichen. Darüber hinaus ermöglicht es das neue Z-Mount, mit entsprechenden Adaptern so gut wie jedes Objektiv mit einem größeren Auflagemaß anzuschließen.

Einen Adapter für Objektive mit F-Bajonett hat Nikon zum Start im Programm. Apropos Objektive: ein wirklich super neues Feature ist die Belegung des Objektivringes mit verschiedenen Funktion, wie z.B. der Belichtungskorrektur. Weiterhin wünschenswert wäre bei den hervorragenden Videofähigkeiten der Kameras, dass sich die Objektive, was z.B. den Autofokusmotor angeht, deutlich „leistungsfähiger“ und leiser zeigen, als die alten Nikon AF-S Objektive. Die verbauten Schrittmotoren scheinen hier ein deutlicher Hinweis auf die verbesserten Videofähigkeiten zu sein.

Nikon stellt neues Ultra-Weitwinkel-Zoom Z 14-30 mm F4 S vor.

Eckdaten

  • Brennweite:      14-30mm
  • Lichtstärke:       f/4,0
  • Nahgrenze:        0,28m
  • Filter:                  82mm
  • Kl. Blende:         22
  • Gewicht:             485 g
  • Abmessung:       89 x 85 mm
  • Stbilisator:         nein
  • Preis:                   1449,00€

 

Mit dem Z 14-30 mm F4 S stellt Nikon das erste Ultra-Weitwinkel-Zoom für die spiegellosen Vollformat-Systemkameras Z 6 und Z 7 vor. Dabei werden gleich die Vorteile des spiegellosen Systems mit ihrem geringen Auflagemaß klar. Die Konstruktion fällt besonders kompakt aus und ermöglicht, ein fast schon zierliches Ultraweitwinkelzoom zu bauen. Ebenfalls eine Premiere und ungewöhnlich für einen so großen Bildwinkel ist die flache Frontlinse mit 82 mm Filtergewinde.

 

Nikon Ultra-Weitwinkel-Zoom Z 14-30 mm F4 S.

 

Durch die Halbierung des Auflagemaßes im Vergleich zur DSLR konnte ein so kompaktes Ultraweitwinkel überhaupt erst reduziert werden. Die größte Blendenöffnung des Nikkor Z 14-30 mm F4 S*bewegt sich unabhängig von der gewählten Brennweite bei F4. Als kleinste Blende sind F22 wählbar. Sieben abgerundete Lamellen sollen für eine möglichst kreisrunde Öffnung sorgen. Ein Schrittmotor ist beim Nikkor Z 14-30 mm F4 S für die automatische Fokussierung zuständig, dieser soll nahezu geräuschlos scharfstellen.

 

Nikon Ultra-Weitwinkel-Zoom Z 14-30 mm F4 S in Transportstellung sehr kompakt.

 

Diese Variante hat auch deutliche Vorteile im Videobereich. Der optische Aufbau des Ultraweitwinkelobjektivs besteht aus 14 Linsen in zwölf Gruppen, neben vier ED- kommen auch vier asphärische Linsen zum Einsatz. Durch die Antireflex-Nanokristallvergütung der Linsenoberflächen wird unter anderem der Einfluss von Streulicht reduziert. Insgesamt ist das Objektiv sehr kompakt geraten. Dazu trägt ein Objektiveinzugsmechanismus bei, wodurch sich beim Transport Abmessungen von nur 8,9 x 8,5 cm realisieren lassen.

Roadmap Nikon Z- Objektive für 2019 /20121

Wie ich eingangs schon geschrieben habe, ist ein so hochwertiges neues Kamerasystem extrem abhängig von den verfügbaren Objektiven. Der Ausblick, den Nikon für die nächsten 2 Jahre auf die Objektivvorstellungen gibt, lässt darauf hoffen, dass man das neue Z-System zügig mit hochwertigen Optiken und entsprechendem Zubehör ausstatten will! Alles andere wäre auch eine große Enttäuschung, und der erste Versuch in diesem Segment mit dem Nikon – 1 System  zeigt, was passieren kann. Insgesamt hat Nikon sich da einiges vorgenommen. Sollte alles so umgesetzt werden können, sollte dem Erfolg des neuen Z-Systems eigentlich außer „technische Kinderkrankheiten“ nichts mehr im Wege stehen!

In Kürze sollen Firmwareupdates für die Nikon Z 6 und Z 7 für neue Funktionen sorgen.

Der neue Augen-Autofokus soll das Fokussieren beim Porträt Shooting deutlich vereinfachen. Diese Funktion ist eigentlich von vielen schon bei der Präsentation der neuen Kameras erwartet worden und wird jetzt per Firmware Update nachgereicht. Professionelle Videografen werden sich freuen, dass die Z 6 und Z 7 zukünftig die Aufnahme von Raw-Videos unterstützt.

Dafür wird allerdings das externe Aufnahmegerät Atomos Ninja V benötigt, an das die Nikons Videos direkt im ProRes RAW-Codec ausgeben. Des Weiteren sollen die Z 6 und Z 7 nach dem Update neben dem XQD-Kartenformat auch den CF-Express-Standard unterstützen, der noch schnellere Speichergeschwindigkeiten ermöglicht. CF-Express-Karten sind mechanisch voll kompatibel zum XQD-Kartenformat.

Fazit / Empfehlung

Wie versprochen und auf Nikons Roadmap Ende 2018 angekündigt, erscheint 2019 nun das erste von sechs neuen Objektiven für Nikons neues Z- Kamerasystem in diesem Jahr. Ehrlich gesagt war ich über die drei ersten Objektive bei der Präsentation 2018 doch etwas enttäuscht. Ein Highlight war für mich nicht dabei. Viele hatten erwartet, dass Nikon hier etwas Besonderes liefern würde, was die Fähigkeiten des neuen Bajonetts deutlich unterstreichen würde. Das neue Ultra-Weitwinkel-Zoom ist dann auch ein erster Anfang in Nikons neuer Z Serie.

Wie oben schon erwähnt, sind diese Optiken aber in Mechanik und Abbildungsleistung hervorragend. Auf den ersten Blick scheint  das neue Ultraweitwinkel wenig spektakulär. Beim genauen Hinschauen sind die Abmessungen, das Gewicht und die flache Frontlinse schon außergewöhnlich für ein Vollformatobjektiv! Ich denke, Nikon hat noch einige Pfeile im Köcher und man darf gespannt auf die weiteren Neuvorstellungen 2019 sein!

Nikon D750, meine Wünsche für ein Nachfolger.

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Über den Autor

Mein Name ist Stefan Mohme, ich bin 56 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder. Leider mußte ich aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf vor 10 Jahren aufgeben. Fotografieren hat mich schon immer interessiert. In meiner Galerie und auf meiner Portfolio Seite findet ihr einen Überblick meiner aktuellen Arbeiten. Ich hoffe, Euch gefällt das eine oder andere. Grundsätzlich sind alle Fotos verkäuflich sowohl als Digitaler Download als auch als Print bis A2, direkt über mich verfügbar. Schaut auch gerne in meinem Shop vorbei, vielleicht findet Ihr dort etwas passendes. Bei Interesse oder Sonderwünschen bitte gerne mailen.

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