Mit Avalanche Fotokataloge konvertieren & migrieren!
Mit Avalanche Fotokataloge konvertieren & migrieren! Ein großes Problem bei den verschiedenen Bildbearbeitungslösungen sind die untereinander nicht kompatiblen Bilderkataloge der verschiedenen Hersteller! Natürlich gibt es in der Regel Möglichkeiten unterschiedliche Bildbearbeitungssoftware zu nutzen ohne immer sofort einen Katalog erstellen zu müssen.
Mit Avalanche Fotokataloge konvertieren & migrieren!
Das französische Unternehmen Cyme.io hat nun die Software Avalanche für das Apple-Betriebssystem entwickelt. Avalanche wurde für Fotografen entwickelt, die eine der gängigen RAW-Entwickler als Lösung für die Katalogisierung und Bearbeitung von Fotos einsetzen und diesen wechseln oder ergänzen möchten.
Mit Avalanche Fotokataloge konvertieren & migrieren!
Avalanche
Auch ich habe natürlich schon öfter über einen „Umzug“ meiner Bilder von Lightroom nachgedacht. Schlussendlich gab es bisher keine wirklich praktikable Möglichkeit seinen Lightroom Katalog zu einer anderen Software zu migrieren. Seit einigen Monaten arbeite ich nun parallel mit Lightroom und Capture One. Ich habe vorerst für mich einen akzeptablen Workflow gefunden ohne meinen Katalog und die Bilder komplett umzuziehen.

Seit dem letzten Update von Capture One auf Vers. 21 wirbt ja auch Phase One mit der Möglichkeit bestehende Lightroom Kataloge nach Capture One zu migrieren. Schaut man sich diese Option dann allerdings genauer an, stellt man schnell fest das diese Konvertierung doch nur sehr eingeschränkt funktioniert. Sammlungen werden z.B. nicht unterstützt, die Entwicklungseinstellungen können, wenn überhaupt nur näherungsweise übernommen werden.
Also eher nur rudimentäre Funktionalität. Weshalb ich mich somit entschlossen habe meinen bestehenden Lightroom Katalog weiter zu pflegen und Capture One als zusätzliche Bildentwicklungsoption in meinen Workflow mit Lightroom einzubinden. Grundsätzlich wäre eine funktionierende Konvertierungsmöglichkeit für die Zukunft natürlich zu begrüßen.

Funktionen
Laut Avalanche-Hersteller sollen die Bilder nach der Migration in einen Luminar-Katalog genauso aussehen wie das entwickelte Bild z.B. in Aperture, Lightroom Classic, (oder demnächst) Capture One und in Apples Fotos-App. Selbst die Konvertierung eines Luminar 4-Katalogs in einen Luminar-AI-Katalog funktioniert mit Avalanche lt. Hersteller.
Damit diese hohen Ansprüche erfüllt werden können alle Einstellungen und Effekte korrekt zu konvertieren, soll maschinelles Lernen (AI- Artificial Intelligence) zum Einsatz kommen. Funktionen wie zum Beispiel das Zuschneiden oder Begradigen sollen dagegen eins zu eins übertragen werden können.
Versionen
Avalanche für Luminar wandelt z. B. bestehende Aperture-, Lightroom- (und hoffentlich bald auch CaptureOne-) Fotokataloge in Luminar-Kataloge um, die dann geöffnet und bearbeitet werden können. Der Hersteller bietet entweder Einzelversionen oder als Unlimited eine Universallösung für alle Kataloglösungen an.
Avalanche überträgt die Fotokataloge von einer Anwendung zur anderen, wobei die in der ursprünglichen Bearbeitungssoftware vorgenommenen Änderungen und Bearbeitungen beibehalten werden und auch die Organisation der Kataloge dank der Migration von Alben und Tags erhalten bleibt. Selbst die Schwarzweiss Entwicklung soll übernommen werden können!
Ergebnisse
Sobald die Version für Capture One verfügbar ist, werde ich wohl einmal einen Test wagen. Denn die versprochenen Möglichkeiten scheinen mir kaum zu glauben! Allerdings wäre eine Katalog-Konvertierung zwischen den einzelnen Softwarelösungen sicherlich für die Zukunft sehr hilfreich.
Wäre man doch nicht mehr völlig einem Hersteller ausgeliefert und könnte so evtl. in Zukunft mit seinen Bildern und seinem Katalog viel einfacher die Bildbearbeitungssoftware wechseln!
Zusammengefasst
Welch rosige Aussichten, nicht mehr auf Gedeih und Verderb an einen Hersteller gebunden zu sein! Zu schön um wahr zu sein! Warten wir also die ersten wirklichen Praxisberichte ab. Sollten die Ergebnisse wirklich so gut sein wie jetzt versprochen, sind 50-60 € allerdings gut angelegtes Geld!
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Fazit / Empfehlung
Irgendwie schon lange überfällig das sich mal jemand dieses Problems annimmt! Die einzelnen Hersteller scheinen das ja nur halbherzig anzugehen, siehe Capture One. Das die Sache nicht einfach ist, will ich ja gar nicht bestreiten aber hilfreich wäre eine funktionierende Softwarelösung schon. Ich denke es gibt eine Menge Leute die für diesen Komfort, wenn er denn wirklich wie angekündigt funktioniert die oben geforderten Preise bezahlen würden.
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