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Landschaftsfotografie, mein Praxislehrgang Teil 2 die grundlegende Fototechnik.

Landschaftsfotografie, mein Praxislehrgang Teil 2 die grundlegende Fototechnik.

Landschaftsfotografie, mein Praxislehrgang, Teil2, die grundlegende Fototechnik. Über die Jahre hat sich die Landschaftsfotografie zu meiner Leidenschaft entwickelt. Aus anfänglich beiläufig und zufällig fotografierten Bildern sind mittlerweile überlegte und gestaltete Aufnahmen geworden.

Grafik Kamera Bedienung Stefan Mohme

Nach und nach habe ich viele Ratschläge verinnerlicht und auch meine Fototechnik entsprechend auf diese Motive ausgerichtet. Natürlich ist der Lernprozess mitunter schon ziemlich frustrierend. Viele auch noch so gut gemeinte Tipps kann man ohne die entsprechende Technik leider absolut nicht umsetzen.

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Landschaftsfotografie, mein Praxislehrgang, Teil 2 die grundlegende Fototechnik

In Teil zwei meiner Artikelserie Landschaftsfotografie beschäftige ich mich mit dem technischen Grundwissen für die Fotografie. Natürlich kann man zu Beginn einfach mit der Vollautomatik fotografieren. Allerdings verschenkt man damit eine Menge an Gestaltungsmöglichkeiten. Hier ist also zu Beginn abzuwägen zwischen dem technisch korrekten Bild und der künstlerischen Gestaltung.

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Gerade den Einsteigern stellen sich hier viele Fragen, wofür brauche ich die Blende? Was ist Schärfentiefe, oder gar die Hyperfokale Distanz. Auch die sog. Grundregeln der Fotografie, wie z.B. der Goldene Schnitt sollten einem nach gewisser Zeit geläufig sein. Hier geht es vorrangig nicht um pures Wissen, sondern darum, die technischen Zusammenhänge in die künstlerische Gestaltung umzusetzen!

Grafik Verschluss Blende Belichtungszeit

Wirkungen der einzelnen Parameter Blende, Belichtungszeit und ISO

Keine noch so gute Kameraautomatik kann die künstlerischen oder bildgestalterischen Intentionen des Fotografen erahnen! Daher ist die Automatik in der Regel auf scharfe und ausgewogen belichtete Bilder programmiert. Das muss nicht immer mit den eigenen Vorstellungen für die Bildgestaltung deckungsgleich sein! In der Fotografie hat sich diesbezüglich seit Jahrzehnten kaum etwas geändert. Die wichtigsten Parameter zur Bildgestaltung sind immer noch Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert. Dieses voneinander abhängige Dreigespann bestimmt ganz erheblich die Bildwirkung!

Die Grundparameter

Blende

Die Blende beeinflusst nicht nur, wie das Motiv vom Vorder- und Hintergrund isoliert ist, sondern auch, wie viel Licht tatsächlich durch das Objektiv auf den Sensor fällt. Deshalb muss man genau abwägen, welche Blende man in einer bestimmten Situation wählt. Darüber hinaus beeinflusst die Blende Dinge wie Bildschärfe und Schärfentiefe.

Blendendarstellung

Wenn man bei schlechten Lichtverhältnissen fotografiert und vermeiden möchte, dass die Bilder bei der Aufnahme von Hand verwackeln, ist es hilfreich, die Bilder mit der grösstmöglichen Blende aufzunehmen, die das Objektiv bietet. So kann der Sensor der Kamera so viel Licht wie möglich aufnehmen. Wenn man beispielsweise mit einem 35 mm f/1,8-Objektiv fotografiert, kann man die Blende unter solchen Bedingungen bei f/1,8 belassen.

Landschaft Natur Deutschland, Landschaftsfotografie

Schöne Abendstimmung im Bayrischen Wald

Damit verschenkt man natürlich eine Menge Tiefenschärfe, für welche Abblenden z. B. auf Blende 8,0 sehr hilfreich ist. Die Blende ist eine der wichtigsten Kameraeinstellungen und wird oft auch mit der Tiefenschärfe des Vorder- und Hintergrundes in Verbindung gebracht, aber das ist nur eine ihrer Funktionen.

Die obige Grafik veranschaulicht das Spannungsfeld der drei grundsätzlichen Einstellungsparameter an jeder Kamera. Hier gilt es immer wieder abzuwägen, welche Bildwirkung man erzielen möchte und diese drei Parameter entsprechend vorzuwählen und in Einklang zu bringen.

Belichtungszeit

Je weniger Licht zu Verfügung steht, desto länger muss man das Motiv belichten. Das bedeutet, dass man die Belichtungszeit entsprechend erhöhen müssen, solange man nichts an der Blende und der Empfindlichkeit geändert haben. Eine Eigenart bringt eine lange Belichtung, die sehr gerne als Stilmittel verwendet wird: Die Bewegungsunschärfe.

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Zeit- und Blendeneinstellung, Schulterdisplay Nikon D750*

Bei Aufnahmen von Personen möchte man dies aber meist vermeiden. Hier sollte die Belichtungszeit nicht länger als 1/60 Sekunden sein, ab 1/125 Sekunde vermeidet man weitestgehend eine Bewegungsunschärfe.

Landschaft Natur Europa, Landschaftsfotografie

Landschaft Kroatien Insel Pag Mars Trail

Anders ist dies bei Sportaufnahmen: Hier sollte die Belichtungszeit möglichst kurz sein, damit keine Bewegungsunschärfe auftritt. In der Praxis sollte man bei maximal 1/500 Sekunden liegen, ideal ist eine kürzere Belichtungszeit von rund 1/1000 Sekunden. Da in diesem Fall nur wenig Licht auf den Bildsensor trifft, sollten man eine möglichst große Blendenöffnung wählen und zur Not auch die Empfindlichkeit entsprechend erhöhen.

ISO Wert

In analogen Zeiten war die Empfindlichkeit des Films vorgegeben. Das ist bei Digitalkameras vorbei, hier kann man die Empfindlichkeit jederzeit verändern. Je niedriger der Wert, desto weniger empfindlich reagiert der Bildsensor auf Licht und umso geringer ist das Bildrauschen, das sich besonders in dunklen Bildbereichen durch Farbpunkte bemerkbar macht.

Wenn man aus der Hand fotografiert, dann nutzt man in dunkler Umgebung am besten höhere ISO-Werte, um noch entsprechend kurze Belichtungszeiten zu erreichen, bei denen man nicht verwackelt. Dabei entsteht Bildrauschen im Foto, welches man spätestens am Monitor in der Vergrößerung deutlich erkennen kann.

Nikon ISO Menu

ISO-Einstellungen Nikon D750

  • Die Sensoren wurden in den vergangenen Jahren immer besser. Heute kann man wesentlich höhere Empfindlichkeiten nutzen, als noch vor fünf Jahren.
  • Kurze Belichtungszeiten mit hoher ISO sind wesentlich besser im Bildergebnis als lange Belichtungszeiten bei hoher Empfindlichkeit.
  • Meistens ist die nachträgliche Rauschunterdrückung durch die Bildbearbeitung sinnvoller, als die interne Funktion der Kamera.
  • Mit zunehmender Empfindlichkeit erhält man neben dem zunehmenden Bildrauschen auch weniger Dynamikumfang der Kamera.
  • Es gibt zwei Arten im Bild: Farbrauschen (auch Chrominanzrauschen) und Luminanzrauschen.
  • Vollformatkameras kommen mit dem Bildrauschen meist besser klar, als kleinere Sensoren (z.B. APS-C).
  • Vermeiden lässt sich das Rauschen, indem man die Blende öffnet oder Licht (Blitz etc.)zur Situation hinzufügt.
  • Die ISO-Automatik gepaart mit der minimalen Belichtungszeit ist eine enorm hilfreiche Funktion.

Die ISO-Automatik ist eine äußerst nützliche Funktion. Da aber eine höhere ISO auch automatisch mehr Bildrauschen bedeutet, solltest man es der Kamera nicht völlig frei überlassen, den ISO-Wert beliebig zu erhöhen. Je nach eigenen Anforderungen und vorhandener Kamera sollte man hier die Werte festlegen, die für seine (fotografischen) Aufgaben gut funktionieren. Nach oben ist das die eigene persönliche „Schmerzgrenze“ beim Bildrauschen, mit der man sich zusätzliche Lichtstärke erkauft.

Landschaft Natur Europa, Landschaftsfotografie

Italien Dolomiten Wanderweg

Grundsätzlich gilt immer noch, je größer der Sensor der Kamera, desto besser ist in der Regel auch das Rauschverhalten. Wer höchste Ansprüche an die Bildqualität bei wenig Licht stellt, sollte nach wie vor zu Kameras mit Vollformatsensor greifen. Diese sind noch mal deutlich größer, also MFT- oder APS-C Sensoren.

Ein üblicher Wert ist hier ISO 100, der bei hellem Sonnenschein gewählt wird. Je nach verwendeter Kamera ist der maximal einsetzbare ISO Wert unterschiedlich. Moderne Kameras sollten ohne Probleme mit ISO 800/1600 noch gut verwertbare Bilder erstellen. Ich empfehle auch bei Blenden- und Zeitautomatik den ISO-Wert selber festzulegen und nicht auf „Auto“ zu belassen.

Landschaftsfotografie die korrekte Belichtung

Die „richtige“ Belichtung ist von zentraler Bedeutung, einmal für einwandfrei belichtete Fotos, zum anderen für die Bildgestaltung durch den bewussten Umgang mit der Zeit- und Blendeneinstellung. Wenn es die korrekte Belichtung zu überprüfen gilt, ist das Kamerahistogramm von großer Hilfe!

Handbelichtungsmesser

Analoger Belichtungsmesser

Die Belichtungsmessung stellt mithilfe der einfallenden Lichtmenge und des ISO-Wertes zwei wichtige Faktoren fest. Das wären die Verschlusszeit und die Größe der Blende. Früher war in den Kameras kein Belichtungsmesser oder Sensor verbaut, welcher die Lichtmenge und -intensität ermittelt hat. Fotografen mussten Handbelichtungsmesser verwenden, um die optimale Belichtung manuell zu bestimmen.

Belichtungs-Histogramm

Bei der Belichtungsmessung wird zumindest bei Standardmotiven in der Regel eine ausgewogene Belichtung angestrebt. Im Idealfall nimmt die Tonwertkurve des Histogramms dann einen glockenförmigen Verlauf an. Weder Tiefen noch Lichter sollten beschnitten sein. Eine ausgewogene Belichtung ist nur dann realisierbar, wenn der Kontrastumfang von Film beziehungsweise Bildsensor ausreichend ist.

Das bedeutet, dass sowohl Tiefen als auch Lichter des Motivs kpl. erfasst werden. In vielen Fällen ist der Kontrastumfang insbesondere von DSLRs jedoch nicht ausreichend, um ein Motiv komplett abzubilden. Das macht sich bereits bei normalen Schnappschüssen bemerkbar.

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Kritisches Motiv für die Kameraautomatik

Ein klassisches Motiv ist hier das Fotografieren eines Sonnenuntergangs. Mit einem einzigen Bild kann man den Kontrastumfang des Motivs kaum abdecken. Als Fotograf hat man somit nur die Möglichkeit entweder auf die Tiefen oder auf die Lichter zu belichten, in beiden Fällen fehlen am anderen Ende der Tonwertskala dann in der Regel Bildinformationen.

Bei derartigen Motiven gibt es also nicht „die“ richtige Belichtung. Es liegt vielmehr im Ermessen des Fotografen, wo er bei diesen Motiven die Priorität setzen möchte. Aus diesem Grund kann selbst die beste Belichtungsautomatik eine sorgfältig eingestellte manuelle Belichtung zumindest bei schwierigen Motiven nicht ersetzen. Weiß diese doch auch nie, was das Bild-wichtige Motiv ist.

Messmethoden

Bei den meisten DSLRs ist heutzutage die Mehrfeldmessung der Standard-Messmodus. Dies funktioniert, indem das gesamte Bild in mehrere Zonen unterteilt wird. Diese Zonen werden dann alle einzeln auf Helligkeit und Kontrast analysiert. Der wichtigste Unterschied zu den anderen Messmethoden ist hier die Anzahl der Messfelder. Je nach Kamera können mehr als tausend verschiedene Messfelder angesprochen und ausgewertet werden.

Verschiedene Belichtungsmessmethoden

Daneben fließen Objektivdaten wie die Brennweite und die Fokusentfernung in die Messung mit ein. Außerdem können moderne Kameras noch die Farbverteilung messen, klassischerweise erfasste eine Belichtungsmessung ja nur die Helligkeitsverteilung. Mittels einer Motiverkennung versucht man bei Mehrfeldmessungen die von der mittenbetonten Integralmessung bekannten Fehler zu korrigieren.

Die Qualität der Mehrfeldmessungen hat sich seit der Einführung von den 1980er Jahren bis heute sehr verbessert. Die Mehrfeldmessung hat sich als Standard-Messmethode zwischenzeitlich durchgesetzt. Dennoch gibt es immer noch keine 100 % verlässliche Belichtungsmessung. Aus diesem Grund bieten zumindest hochwertige Kameras immer noch weitere alternative Methoden der Belichtungsmessung an. Prinzipbedingt ist eine Mehrfeldmessung immer dann überfordert, wenn das Motiv einen höheren Kontrast aufweist als der Bildsensor selber abbilden kann.

Mehrfeld- oder Matrixmessung

Alternative bzw. zusätzliche Messmethoden wie Spotmessung und Selektivmessung unterscheiden sich nicht in ihrer Funktion, sondern nur durch die Größe des vorgegebenen und oft von einer Kreismarkierung im Sucher angezeigten Messbereichs. Von Spotmessung spricht man in der Regel bei einem gemessenen Ausschnitt von etwa 1-6 % der Bildfläche, die Selektivmessung erfasst bis zu 20 %.

Zusammengefasst

Obwohl die Messsysteme immer ausgefeilter und zuverlässiger werden, wird es immer wieder Situationen geben, in denen man den Messmodus wechseln oder eine manuelle Korrektur vornehmen muss, um mit schwierigen Lichtverhältnissen fertig zu werden. Denn letztlich weiß nur der Fotograf, wie sich das Motiv zusammensetzt. Aber nur mit diesem Wissen ist es möglich das Bild auch entsprechend zu belichten!

Die Kamera kann maximal nur eine intelligente Vermutung anstellen, welche auf mehr oder weniger ausgefeilten Algorithmen beruht. Das ist natürlich keine 100 % verlässliche Grundlage für eine korrekte Belichtung. Daher bietet jede hochwertige moderne Kamera nach wie vor verschiedene Möglichkeiten, um in diesen Prozess gegebenenfalls korrigierend manuell einzugreifen!

Belichtungskorrektur

Eine Belichtungskorrektur ist sowohl vor der Aufnahme, als auch nach der Aufnahme im Bildbearbeitungsprogramm möglich. Vor der Aufnahme können wir anhand des Kamerahistogramms gut die Helligkeitsverteilung erkennen. Hierbei sollte es weder im linken Histogrammbereich (Dunkel/schwarz) noch im rechten Histogrammbereich (Hell/weiß) keinen Leerraum geben.

Nikon Belichtungswaage Displayanzeige

Sollte dies doch der Fall sein, müssen wir unsere Belichtung dahingehend korrigieren, so dass dieser Leerraum verschwindet. Das heißt mit anderen Worten, wir müssen dafür sorgen, dass die dunkelsten Stellen schwarz sind und die hellsten weiß. Vor dem Foto können wir also unsere Belichtungsmessung von der Kamera dahingehend korrigieren, dass wir den Messbereich anderweitig gewichten, z.B. mit einer anderen Messmethode wie evtl. Spotmessung.

Eine andere Möglichkeit ist, die Belichtungsmessung insgesamt zu korrigieren. Dafür kann man die +/- Taste an den meisten Kameras drücken und einen entsprechenden Korrekturwert einstellen. Bei all diesen Methoden, bei denen man in die Automatik eingreift, sollte man allerdings wissen, was man tut. Also bevor man die Belichtungsmessung korrigiert, sollte man genau wissen, was das Hauptmotiv ist, um auch immer zu gewährleisten, dass dies dann auch nach der Korrektur richtig belichtet ist / wird!

Screenshot Lightroom, Landschaftsfotografie

Lightroom Histogramm eines viel zu dunklen Bildes

Eine Korrektur später in der Bildbearbeitung lässt uns zuerst wieder das Histogramm 2 in Augenschein nehmen. Am obigen Beispiel erkennen wir das viel zu dunkle Bild auch sofort am Histogramm. Es weist keine Informationen am rechten Rand für die hellen Bereiche auf. Hier können wir nun den Tonwertbereich versuchen so weit wie möglich zu spreizen und nach rechts zu erweitern.

Screenshot Lightroom, Landschaftsfotografie

Lightroom Histogramm nach der Korrektur

Grundsätzlich sind solch starke Eingriffe bei der Bildentwicklung allerdings nur bei RAW Dateien möglich. Hier ist der Bearbeitungsspielraum wie man an diesem Beispiel sieht allerdings ziemlich groß. Daher auch hier noch einmal meine Empfehlung zur Verwendung des RAW Formates! Liegt das Bild als JPG vorhat man leider nur noch sehr eingeschränkte Korrekturmöglichkeiten!

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Landschaftsfotografie der sagenumwobene M-Modus

„M“ ist eigentlich kein Belichtungsprogramm im eigentlichen Sinne. Denn im manuellen Modus bestimmt man als Fotograf alle Einstellungen an der Kamera selber. In diesem Modus ist die Kameraautomatik kpl. deaktiviert. Dabei muss die Blende selber gewählt werden, dazu eine passende ISO Zahl und Belichtungszeit. Dieser Modus ist nicht geeignet, um „mal eben“ einen Schnappschuss zu machen.

Landschaft Natur Europa, Landschaftsfotografie

Harz, Langzeitaufnahme Bodetal, Nikon D750 & Tamron 15-30 mm F/2,8 und Haida ND Filter

Es sei denn, man hat wirklich viel Erfahrung und Übung, aber selbst dann wird oft die Zeit knapp. Im manuellen Modus hat man die Kontrolle über alle Aufnahmeparameter, also die Blende, die Belichtungszeit und die Sensorempfindlichkeit (ISO). Dadurch ist es möglich, eine Aufnahme genau nach seinen speziellen Wünschen zu gestalten.

Meine alte Nikon D750 Programmwahlrad

Vorteile M – Modus

Auch wenn Automatik-Modi für viele Aufnahmesituationen die gewünschten Bilder liefern, es gibt immer wieder Situationen, in denen man nur selbst am besten entscheiden kann, wie das Bild belichtet werden soll. Besonders bei Motiven mit sehr starken Helligkeitsunterschieden kann die Kamera nicht korrekt auf das Motiv belichten, das man ausgewählt hat. Zwar können die Automatik-Modi dies in vielen Fällen noch richten, aber letztendlich kann man nur selbst wissen / entscheiden, welchen Bildbereich man auf welche Weise belichtet haben möchte.

Ein Beispiel: Eine Person im Gegenlicht. Hier bieten sich ganz nach Ihrem Wunsch zwei mögliche Belichtungs-Szenarien an: Entweder möchten Sie die Person wie einen Scherenschnitt Schwarz abbilden, oder Sie belichten die Person korrekt, sodass der Hintergrund überstrahlt. Beide Szenen können Sie sehr gut als stilbildendes Element verwenden, die Kamera kann diese Entscheidung jedoch nicht treffen.

Volle Kontrolle

Wir konzentrieren uns zunächst auf die Wirkungsweise der Komponenten. Blende, Belichtungszeit und ISO. Eine vierte Komponente lassen wir der Einfachheit halber außen vor: den Bildstil. Denn in vielen Automatik-Programmen wählt die Kamera auch einen eigenen Bildstil, der beispielsweise für Porträt-Aufnahmen die Hauttöne weicher erscheinen lässt oder für kräftiges Grün bei Landschaftsaufnahmen sorgt. Die Bildstile sind allerdings nur dann interessant, wenn man im JPEG-Format fotografiert.

Wenn man im manuellen Modus fotografiert, dann muss man die Einstellungen für Blende, Belichtungszeit und ISO selber in Einklang bringen. Als Richtwert dient hier die Blendenstufe. Denn auch mit der Belichtungszeit und der ISO-Einstellung kann man eine Aufnahme analog zu Blendenstufen beeinflussen. Das klingt zunächst kompliziert, aber ein einfaches Szenario verdeutlicht dies: Wenn man eine Aufnahme mit Blende F4, ISO 200 und einer Belichtungszeit von 1/200 Sekunden erstellt, dann kann man durch das Ändern zweier Einstellungen dieselbe Belichtung erreichen.

Landschaftsfotografie die restlichen Belichtungsautomatiken

Viele Fotografen sind der Meinung, dass es am besten ist, immer im manuellen Modus zu fotografieren, um die volle Kontrolle über die Kamera und die Kameraeinstellungen zu haben. Wenn man bedenkt, wie erstaunlich gut moderne Kameras dabei geworden sind, eine Szene richtig zu messen und ein Motiv zu belichten, gibt es heute immer weniger Gründe, um tatsächlich im manuellen Modus zu fotografieren.

Die Programmautomatik P

Während bei der Vollautomatik in der Regel nicht oder nur minimal in die Belichtung eingegriffen werden kann, erlaubt die Programmautomatik wesentlich mehr Einstellungen. Im Regelfall lassen sich die Sensorempfindlichkeit, die Belichtungskorrektur und auch einige weitere Parameter wie z. B. der Blitz verändern. So sind viele Optionen, die bei der Vollautomatik „gesperrt“ sind (dazu kann beispielsweise die Wahl des Fokusfelds gehören), bei der Programmautomatik vorhanden und veränderbar.

Halbautomatiken

Eine wirklich gute Alternative sind die sog. Halbautomatiken. Dazu gehören die Blenden- oder Zeitautomatik. Damit gibt man jeweils einen Wert vor und der jeweils fehlende wird von der Kamera automatisch dazu gesteuert. Damit behält man enorm viel kreatives Potenzial und kann doch ziemlich unbeschwert von allzu viel „Technikwissen“ fotografieren!

Kamera auf Stativ, Landschaftsfotografie

Nikon D750, Stativ Novoflex C2253

Ich persönlich nutze zu 90 % die Blendenpriorität an meiner Nikon Z7, weil es wirklich zuverlässig funktioniert und mir nicht nur die volle Kontrolle über die Kamerablende gibt, sondern natürlich auch über andere verbundene Bildparameter, wie zum Beispiel der Tiefenschärfe, Helligkeit etc.

Wenn ich die von der Kamera vorgeschlagenen Einstellungen in der Bildhelligkeit z.B. ändern möchte, kann ich das ganz einfach über die Belichtungskorrektur. Insgesamt sind diese Halbautomatiken sehr zuverlässig, bedingt auch durch die heutzutage extrem „hochauflösenden“ Belichtungsmesser, welche in modernen Kameras verbaut sind.

Szenenprogramme

Viele Kameras, selbst hochwertige und semiprofessionelle, strotzen zum Teil nur so von diesen sog. Szene Programmen. Dabei sind diese nichts weiter als für bestimmte Aufnahmen und Belichtungssituationen vorkonfigurierte Voreinstellungen. Das betrifft z. B. die Blende und / oder Belichtungszeit, damit auch unerfahrene Fotografen etwas schwierigere Belichtungssituationen meistern können.

So wird beispielsweise im Modus „Nachtaufnahme mit Stativ“ oftmals eine besonders lange Belichtungszeit mit einem niedrigen ISO-Wert gewählt, im „Landschafts-Modus“ wird die Blende geschlossen und bei Porträtaufnahmen wird mit möglichst weit geöffneter Blende fotografiert. Weitere Parameter wie Sättigung oder Schärfe werden häufig auch verändert.

Meine Artikel zur Fototechnik

Weißabgleich

Der Weißabgleich gibt der Kamera vor, welche Farbe Sie als weiß bzw. streng genommen als 18%iges, neutrales Grau sehen soll. So passt sich die Kamera an die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort an. Gemessen wird die Farbtemperatur in Kelvin. Der Weißabgleich dient dazu, die Kamera auf die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort zu sensibilisieren. Die digitale Aufzeichnung von Bildern sowie die Videotechnik erlauben – wie auch die analoge Technik – eine den Lichtverhältnissen angepasste Farbtemperatur.

Nikon Kameramenu

In der Regel kann die Kamera diesen Weißabgleich automatisiert AWB (Automatic White Balance) Modus der jeweiligen Lichtsituation anpassen. Dabei erkennt die Kamera das Umgebungslicht also selbst und ermittelt eine optimale Farbtemperatur, welche angewendet werden soll.

Trotzdem gibt es aber Situationen, in welchen eine manuelle Einstellung sinnvoll ist, z.B. bei Mischlicht mit verschiedenen Lichtquellen. Unterwegs kann man z.B. auf eine kleine Graukarte zurückgreifen, die man als Referenzfläche im Bild platziert um später im Bildbearbeitungsprogramm anhand dieser Graufläche den Weissabgleich mittels Pipette zu ermitteln.

Kiesstrand auf Boa Vista,Landschaftsfotografie

Nikon z7 & 14-30mm F/2,8 Kapverdische Inseln, Boa Vista

Diese manuellen Einstellungen sind vor allem zu empfehlen, wenn man im normalen JPG Modus fotografiert. Verwendet man hingegen das RAW-Format, kann man den Weissabgleich nachträglich in einem Bildbearbeitungsprogramm einstellen, bevor das Bild effektiv erstellt wird. Wenn man aber bereits auf dem Kamera-Display die Farbwerte sehen will machen die korrekten Einstellungen für den Weissabgleich vorab auf jeden Fall Sinn.

Das Durchführen eines Weißabgleichs mit einer RAW Datei ist schnell und unkompliziert. Man kann entweder die Schieberegler für Temperatur und Grün-Magenta einstellen, bis die Farbstiche entfernt sind. Alternativ kann man einfach mit der Farbaufnahmepipette auf eine neutrale Referenzfläche (mittleres Grau) im Bild klicken. Auch wenn nur eines der Fotos eine neutrale Referenz enthält, kannst man darauf klicken und dann die resultierenden WB-Einstellungen für den Rest deiner Fotos verwenden, solange die Beleuchtung gleich geblieben ist.

Fokussieren

Natürlich spielen auch die Autofokus-Einstellungen eine große Rolle. Auch hier gilt es immer, in den für das Bildmotiv optimalen Modus zu wechseln. Leider gibt es auch hier, noch keine Kameraautomatik die alle möglichen Einstellungen perfekt vorwählen kann. Diese unterscheiden sich nämlich je nachdem, was man gerade fotografieren möchte.

Nikon D850 AF Messfelder

Wenn man beispielsweise ein Standbild (ohne bewegtes Motiv) im „Fokus“ hat, sollte man eher den Einzelbereichsfokusmodus (auch bekannt als „Single Area AF“, „One Shot AF“ oder einfach „AF-S“) verwenden. Falls sich das Motiv kontinuierlich bewegt, wechselt man besser in den Serien-/AI-Servofokusmodus. In diesem Modus verfolgt die Kamera das Motiv aktiv und unterstütz einen dabei, kontinuierlich scharfe Bilder zu machen.

Landschaft Natur Europa, Landschaftsfotografie

Dänemark, Westjütland

Um es Anfängern leichter zu machen, bieten die Kamerahersteller manchmal einen „Hybridmodus“ an, der automatisch zwischen Einzelbereichsfokusmodus und Serien-/AI-Servofokusmodus wechselt, je nachdem, ob sich das Motiv bewegt oder nicht. Dieser Hybridmodus, der bei Nikon als „AF-A“ bekannt ist, kann super funktionieren, muss es aber nicht! Ein Versuch ist er aber immer wert!

Fokusfelder

Einige Kameras verfügen auch über einen komplett selbständig „entscheidenden „Autofokus“-Modus. Hierbei analysiert der Kameraprozessor die gesamte Szene und versucht, entweder auf das nächstgelegene Motiv oder ein Motiv zu fokussieren, das die Kamera für wichtig hält. Das Ganze funktioniert nur bedingt, kann die Kamera doch niemals wirklich wissen, was das Hauptmotiv ist! So ist es besser, die Kontrolle darüber zu haben, wo genau die Kamera fokussiert, indem man den Fokuspunkt auf das Motiv verschiebt, das die Kamera fokussieren sollte. Hierfür sollte man in den Einzelbild-Autofokus wechseln.

Nikons neue Objektive für das z System

Landschaftsfotografie RAW oder nicht?

Bei vielen digitalen Kameras (sowohl Kompaktkameras, als auch Systemkameras & Spiegelreflexkameras) werden die Bilder standardmäßig bereits vor dem Speichern durch einen internen Bildprozessor geschickt und dort bearbeitet. Es werden u.a. Schärfe, Kontrast und Helligkeit angepasst, die Sättigung geringfügig erhöht und eventuell vorhandenes Bildrauschen entfernt. Das dadurch entstandene Bild wird in komprimierter Form meist als JPG auf der Speicherkarte abgelegt.

Nikon D750 Menü RAW Einstellungen

Beim Fotografieren im RAW-Format entfällt dieser Bearbeitungsschritt. Die Daten werden unbearbeitet und unkomprimiert komplett „roh“ auf der Speicherkarte abgelegt. Dabei werden die Bilder nicht im JPG-Format gespeichert, sondern in einem spezifischen Rohdatenformat, welches je nach Hersteller ein anderes ist (Nikon verwendet z.B. die Dateiendung .NEF).

Felskueste auf Sardinien in Langzeitaufnahme, Landschaftsfotografie

Langzeitaufnahme Sardinien Nikon D750

Das RAW-Format beinhaltet sämtliche Bildinformationen in unbearbeiteter Form so, wie sie vom Sensor der Kamera aufgezeichnet worden. Die Dateien lassen sich mithilfe gängiger Programme, wie z.B. Photoshop Elements* oder Lightroom* bearbeiten. Viele Kamerahersteller stellen aber auch gesonderte Software zur Verfügung (RAW-Konverter), um dessen RAW-Formate lesen und bearbeiten zu können.

Am Ende kommt immer ein JPG Bild als Ergebnis heraus. Entweder direkt aus der Kamera oder über die Entwicklung der RAW Datei am Computer. Warum soll man also den „Zwischenschritt“ über das RAW Format gehen? Interessant wird das RAW Format immer, sobald man Bilder intensiv bearbeiten möchte. Also nicht nur kleinere Korrekturen im Bild, wie gerade drehen oder kleine Änderungen an der Belichtung. Das funktioniert auch mit einer JPG Datei.

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Italien, Sardinien Landesinnere, Panorama

Vielmehr sind damit Bearbeitungen gemeint, wie Weißabgleich ändern, Über- oder Unterbelichtungen, die wesentlich größere Eingriffe in das Bild darstellen. Dazu hat man im RAW Format viel mehr Informationen in der Bilddatei. Die Belichtung lässt sich über mehrere Stufen korrigieren. Man kann einen Kontrastumfang erzeugen, den man mit keinem JPG als Ausgangsbild erreichen kann. Durch die Bearbeitung und die Komprimierung der JPG Bilder in der Kamera fehlen einfach schon enorm viele Informationen im Bild, welche für eine intensive Bearbeitung unbedingt nötig sind.

So hat man zum Beispiel beim JPG Bild maximal 16,8 Millionen Farbwerte im Bild gespeichert. Beim RAW Format sind es dagegen über 4 Billionen Farbstufen. Ähnlich verhält es sich mit den Tonwerten (256 / 16384). Bei der Entwicklung der Bilder stehen einem also viel mehr Informationen zur Verfügung, mit denen man das Bild bearbeiten kann. Vielfach kann das Speichern im RAW + JPG-Format gewählt werden. So ist das JPG-Bild sofort verfügbar, und man hat zusätzlich die Möglichkeit, später größere Korrekturen am digitalen Negativ zu machen.

Landschaftsfotografie Weitere Kameraeinstellungen

Damit haben wir die wichtigsten Parameter vorgestellt! Natürlich gibt es je nach Hersteller noch einiges mehr an Einstellungen, die die Bilder erheblich beeinflussen können! Dazu gehören z.B. die sogenannten Bildstile. Die Nutzung von Bildstilen bestimmt die Nachbearbeitung des Fotos, das bedeutet die Kamera interne Verarbeitung des JPG-Bildes! Auf das RAW Bild haben diese Bildstile keinen Einfluss!

Landschaftsfotografie

Nikon D750 Display mit Einstellungsübersicht

Mit den Bildstilen lässt sich vorab mittels Justierung von Schärfe, Kontrast, Sättigung und Farbton der „Bildlook“ erheblich beeinflussen. Ich für meinen Teil rate vor allem Neueinsteigern einigermaßen „neutrale“ Werte einzustellen. Erst wenn man mehr und mehr alle Kameraparameter im Griff hat, kann man hier etwas offensiver zu Werke gehen!

Slowenien Landschaft um Bled, Landschaftsfotografie

Slowenien nähe Bleder See, Julische Alpen

Zumal man nicht vergessen sollte, dass die Rechenkapazität des Kameraprozessors natürlich nicht vergleichbar mit der des heimischen PC und stationärer Bildbearbeitungssoftware ist. Hier erreicht man auch bei JPGs in der Regel weit bessere Ergebnisse als Kamera intern! Weitere Funktionen wie Active D-Lightning bei Nikon sollen dafür sorgen, dass überbelichtete Bildbereiche, wie z.B. Himmel bei Landschaftsfotos verhindert werden und so der Himmel noch Zeichnung behält.

Im Zuge immer leistungsfähigerer Sensoren, die mittlerweile über enorme Dynamikbereiche verfügen, verlieren solche „Unterstützungsmaßnahmen“ genauso wie HDR immer weiter an Bedeutung. Vieles lässt sich heute zumindest in der RAW Datenbearbeitung nachträglich am Rechner ohne Probleme korrigieren. Rauschen spielt immer weniger eine Rolle und so lassen sich unterbelichtete Bereiche nachträglich noch massiv aufhellen ohne dass Rauschen zu stark in den Vordergrund tritt.

Weitere Artikel

Fazit / Empfehlung

Die Landschaftsfotografie ist ein weites Feld. Nicht immer muss man weite Reisen für beeindruckende Bilder unternehmen. Weitere allgemeine Anregungen, um die eigenen Bilder zu verbessern gibt es hier. Man sieht jedoch, dass Grundwissen der Zusammenhänge bei Belichtung und Bildgestaltung gute Aufnahmen erheblich erleichtert. Erst mit Beherrschen des Handwerkszeuges ist man in der Lage seine Bildideen in die Praxis umzusetzen.

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Über den Autor

Mein Name ist Stefan Mohme, ich bin 59 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder. Leider musste ich aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf vor 12 Jahren aufgeben. Fotografieren hat mich schon immer interessiert, so ist dann aus meinem Hobby dieser Blog entstanden. In meiner Galerie und auf meiner Portfolio Seite findet ihr einen Überblick meiner aktuellen Arbeiten. Ich hoffe, Euch gefällt das eine oder andere. Grundsätzlich sind alle Fotos verkäuflich sowohl als Digitaler Download als auch als Print bis A2, direkt über mich verfügbar. Bei Interesse oder Sonderwünschen bitte gerne mailen.

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